Gemeinsame Pressemitteilung

16.03.2019

Jusos und Junge Union rufen gemeinsam zur Wohnbebauung am Eichtal auf

Beim Bürgerentscheid am Sonntag gehe es nicht um die Rettung des Eichtals, wie es einige Plakate in der Itzehoer Innenstadt vermuten ließen, es gehe um Wohnraum, an einem günstigen Platz meint der Kreisvorsitzende der Jungen Union Steinburg, Marko Förster. „Durch die Kampagne der Gegner des Projektes wird die Mär verbreitet, ein blühender Garten Eden sei bedroht und man würde die Umwelt mit einer Wohnbebauung zerstören, was nicht stimmt. Es geht hier schlicht um einen Bereich, der verfällt und verwildert. Die intakte Kleingartenanlage und das eigentliche Eichtal südlich der Baufläche bleiben unberührt“, so der 32-jährige Kreistagsabgeordnete. Vielmehr handle es sich bei dem Projekt um einen sinnvollen Lückenschluss, da ein nicht mehr genutzter Teil der Gartenanlage umgenutzt werden soll, statt an anderer Stelle Wald oder Ackerland in Wohnbauland umzuwandeln. So könne im geplanten Baugebiet etwa Wohnraum für junge Familien entstehen.

Durch die Wohnbebauung am Eichtal erhofft sich Philipp Kehl, der Kreisvorsitzende der Jusos, der Jugendorganisation der SPD, eine Entlastung am Itzehoer Wohnungsmarkt. „Man kann nicht immer davon reden, dass Wohnraum geschaffen und Mieten bezahlbar sein müssen, wenn man dann an so einer Stelle mit „nein“ stimmt“, gibt der 22-jährige Student zu bedenken. Auch empfinde er die Lage als ideal, Nahversorgung, Kindergarten, Schule und Spielplätze seien vorhanden, so könnte das Projekt auch zu weniger Verkehr in der Stadt führen.
Warum sich die Jugendorganisationen gemeinsam für die ökologische Wohnbebauung am Eichtal einsetzten, sei für beide klar. „Wir wollen, dass sicher unser Kreis weiterentwickelt, das wird er nicht wenn wir runtergekommen Gartenlauben beim Zerfall und Wiesen beim Verwildern zuschauen“, so Förster abschließend. An die Itzehoer haben die beiden eine klare Botschaft: „Gehen Sie am 17. März zum Bürgerentscheid und stimmen Sie für eine ökologische Wohnbebauung am Eichtal, sagen Sie „Ja“ zur Zukunft und „Nein“ zur Blockade.“