Chancen für den Kreis nutzen

10.12.2018

CDU: Schlanker Haushalt

"Den Kreishaushalt so schlank wie möglich halten und ihn zudem ausgeglichen gestalten – mit diesen Grundvoraussetzungen tritt die CDU-Kreistagsfraktion an. „Wir wollen die klare strategische Linie im nächsten Jahr fortsetzen auf Basis ausgeglichener Finanzen“, sagt der Fraktionsvorsitzende Reinhold Wenzlaff. Dabei soll den Kommunen Spielraum gelassen werden, „denn diese wissen am besten, was die Bürger wollen“, betont der Finanzausschussvorsitzende Ralf Dudde. Deshalb spricht sich die CDU gegen eine mögliche Erhöhung der Betriebskosten für Kitas aus. Das Geld soll den Kommunen stattdessen über eine ein Prozent niedrigere Kreisumlage (auf 34 Prozent) zugute kommen.

Wichtig ist den Christdemokraten eine bürgernahe und gut funktionierende Verwaltung. Deshalb befürwortet die Fraktion die Schaffung von zehn neuen Stellen wie von der Verwaltung beantragt. Gedacht sind diese unter anderem für das Bauamt sowie für Gesundheitskontrolle und Veterinäramt.

Vordringlich ist für die CDU der Grenzweg in Horst, dafür soll der Planungsauftrag vergeben werden, voraussichtlich im Februar an die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Egeb, hofft Wenzlaff. Konkret angehen möchte die CDU das Pendlerproblem – mit einem Pilotprojekt. Ausprobiert werden soll, ob ein Pendlerbus vom Bahnhof Itzehoe bis zum Bahnhof Pinneberg angenommen wird. „Halbstündlich versetzt zu den Zügen soll er fahren“, so die Vorstellung des Fraktionsvorsitzenden. Im Blick für 2019 hat die CDU weiter die freiwilligen Leistungen für Vereine und Verbände. Über die Förderstiftung des Kreises werden eine Millionen Euro für gemeinnützige Projekte ausgeschüttet. Das Geld stammt aus den Eon-Anteilen, die in der Stiftung gebündelt sind. 30 Anträge werden bedacht, die Hälfte des Geldes fließt über den Kreissportverband in den Sport. „Durch die Einrichtung der Stiftung haben wir es geschafft, das Geld vor dem Zugriff Dritter zu schützen“, so Wenzlaff. "

Das Interview führte Joachim Möller.
Den kompletten Artikel finden Sie in der Norddeutschen Rundschau vom 8. Oktober 2018.