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Verwaltungen zügig zusammenführen
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10.10.06
 
Diskutierten über die Zukunft der Verwaltung: Hans-Jörn Arp und der Kellinghusener CDU-Ortsvorsitzende Matthias Meiferts.
Diskutierten über die Zukunft der Verwaltung: Hans-Jörn Arp und der Kellinghusener CDU-Ortsvorsitzende Matthias Meiferts.
Der neue Zuschnitt von Verwaltungen beschäftigt landesweit die Kommunalpolitiker - im Steinburger Osten ist die Fusion zu einem Großamt mit deutlich mehr als 20000 Einwohnern bereits beschlossen. Auf Einladung der Kellinghusener CDU diskutierte der Landtagsabgeordnete Hans-Jörn Arp mit Politikern aus der Region über die Zukunft der Verwaltung.

"Hier im Raum Kellinghusen/Hohenlockstedt wird eine Größenordnung aufgestellt, die gut für künftige Aufgaben gerüstet ist", gratulierte Arp den Kommunalpolitikern zu ihrer Entscheidung für den Verwaltungszusammenschluss. Ziel müsse es sein, sparsame, leistungsfähige Einheiten zu schaffen, die zugleich übersichtlich genug seien, um von der Politik vor Ort kontrolliert zu werden. Angestrebt, betonte Arp, sei dabei eine reine Bündelung von Verwaltungsaufgaben, die eigene Identität der Gemeinden müsse auf jeden Fall gewahrt bleiben: "Es geht hier nicht um die Fusion von Gemeinden. Die ehrenamtliche Arbeit in den Gemeindevertretungen hat für die CDU einen hohen Stellenwert - und da diese Arbeit ehrenamtlich geleistet wird, würde eine Gemeindefusion auch keinerlei Einsparungen bringen."

Einigkeit herrschte bei den anwesenden Kommunalpolitikern über einen straffen Zeitplan bei der Zusammenführung der Verwaltungen in Kellinghusen und Hohenlockstedt. "Jetzt, wo wir mit ordentlichen Mehrheiten den Beschluss gefasst haben, sollten wir es auch zügig umsetzen", mahnte der Hohenlockstedter Gemeindevertreter Rainer Holste eine Marschroute ohne Verzögerungen an. Als idealer Standort der Gemeinschaftsverwaltung kristallisierte sich in der Diskussion das Kellinghusener Bundeswehrgelände heraus. Bei einem günstigen Kaufpreis, so der Konsens, könnten hier Kasernen problemlos zum gemeinsamen Verwaltungssitz umgerüstet werden - was auch der Vermarktung des bald brach liegenden Geländes wichtige Impulse geben dürfte.


Mark Helfrich MdB
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Hans-Jörn Arp MdL
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Heiner Rickers MdL
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