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Viel Energie beim Neujahrstreff
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14.01.08
 
Blumen für Esther Fröbe: Seit 25 Jahren ist die 91-Jährige Mitarbeiterin von Dietrich Austermann (2. von links). Es gratulierten CDU-Fraktionschef Ralph Busch (l.) sowie Ortsvorsitzender Heinz Köhnke. <i>Foto: Ehrich</i>
Blumen für Esther Fröbe: Seit 25 Jahren ist die 91-Jährige Mitarbeiterin von Dietrich Austermann (2. von links). Es gratulierten CDU-Fraktionschef Ralph Busch (l.) sowie Ortsvorsitzender Heinz Köhnke. Foto: Ehrich
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, lpe) Wirtschaftsminister Dietrich Austermann ist ein bekennender Freund erneuerbarer Energien. Doch ohne fossile Energieträger und Kernkraftwerke gehe es nicht. Das machte der Christdemokrat gestern als Gastredner beim Neujahrsempfang von CDU-Stadtfraktion und -Ortsverein deutlich.


Während Ortsvorsitzender Heinz Köhnke seine Begrüßung um das Thema Neujahrsvorsätze rankte und ermunterte, neue Wege zu gehen, zeigte sich bei Austermanns Rede schnell, dass er den festen Vorsatz hat, in der Energiepolitik bereits eingeschlagene wie auch neue Wege zu beschreiten. Dabei ging es zum einen um die geplanten vier Kraftwerke in Brunsbüttel, aber auch Forschungen zu neuen Technologien.

Denn über allem steht: "Wenn wir uns nicht bemühen, eine vernünftige Energieversorgung sicherzustellen, werden wir große wirtschaftliche Probleme kriegen", so der Minister, der auf den Aufschwung und den Abbau der Arbeitslosigkeit verwies. "Wir müssen dafür sorgen, dass es überall preiswerte, umweltverträgliche, sichere und verfügbare Energie gibt."

Rechnerisch wäre im Moment alles in Butter: Das Land erzeuge drei mal so viel Energie, wie es verbrauche, und exportiere sie wie Milch, sagte Austermann. Wenn der Wind ständig wehte und kein Strom exportiert würde, käme das Land allein klar. Tatsächlich aber, das entnimmt der Itzehoer seiner Energierechnung, kämen 47 Prozent des Stroms in der Stadt aus Kernkraftwerken - zurzeit vor allem aus Tschechien und Frankreich, weil zwei der drei Kraftwerke in Schleswig-Holstein still liegen. Austermann rechnet mit einer "Renaissance der Kernenergie in absehbarer Zeit", dann aber in Form der sichereren Hochtemperaturreaktoren.

Das würde er sich auch für Deutschland wünschen. Wegen des Atomausstiegs - er sähe gern längere Laufzeiten - müsse ein Loch von 22 000 Megawatt aufgefangen werden. Hinzu kämen 40 000 Megawatt aus konventionellen Kraftwerken bis ins Jahr 2020. Und für die Luft sei "jedes neue Kraftwerk besser als ein altes".

Zum Beispiel die drei Kohlekraftwerke sowie das Kraftwerk für Ersatzbrennstoffe aus Plastikmüll, die in Brunsbüttel geplant seien. Der Standort sei prädestiniert dafür, sagte Austermann. Die Anlagen hätten einen besseren Wirkungsgrad, wegen der Filter sei die Sorge um das "Reinluftgebiet" Schleswig-Holstein unbegründet. Da sei das Methan, das Kühe ausscheiden, deutlich gefährlicher - deshalb wundere er sich über die Kritik aus den Reihen der Bauern.

Eine Zukunftstechnologie, die zurzeit erforscht werde, könne in den Kraftwerken nachgerüstet werden, so der Minister. Dabei gehe es darum, Kohlendioxid abzuspalten und im Meer zum Methan-Abbau einzusetzen bzw. es unter der Erde zu verstauen - ein Ort dafür werde im Land zurzeit gesucht. Erneuerbare Energien sollen vorangetrieben werden, doch es brauche noch Zeit, die Speicherung der Energie beispielsweise in Brennstoffzellen zu erforschen. Austermanns Botschaft deshalb: Es werde umgesteuert, aber für den Übergang würden fossile Brennstoffe wie Kohle gebraucht.
lpe (sh:z)

Mark Helfrich MdB
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