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Unterstützung für Familien
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05.10.07
 
Angeregte Diskussion in Wilster: Dr. Rolf Koschorrek mit der CDU-Ortsvorsitzenden Christa Starke.
Angeregte Diskussion in Wilster: Dr. Rolf Koschorrek mit der CDU-Ortsvorsitzenden Christa Starke.
In der Familienpolitik setzt die Union mit ihrer Ministerin Ursula von der Leyen Maßstäbe - bei einem Diskussionsabend in Wilster stellte der Bundestagsabgeordnete Dr. Rolf Koschorrek (CDU) die Eckpunkte der Reformen vor.

"Wir brauchen mehr Kinder in den Familien und mehr Familien für die Gesellschaft", brachte Koschorrek den Kurs, der der zunehmenden Überalterung der Bevölkerung entgegensteuern soll, auf den Punkt. Bessere Chancen für die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf soll insbesondere der Ausbau der Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren schaffen. "Der Bund wird diesen Ausbau mit vier Milliarden Euro bezuschussen, bis zum Jahr 2013 sollen 500000 neue Betreuungsplätze entstehen", sagte Koschorrek, machte dabei aber auch deutlich, dass die CDU das traditionelle Familienbild keinesfalls in Frage stelle: "Wir wollen den unterschiedlichen Lebensmodellen unserer Zeit mit zusätzlichen Angeboten Rechnung tragen - der Staat will, soll und kann aber nicht in Familien hineinregieren und ihnen vorschreiben, wie sie ihr Leben zu leben haben."

Finanzielle Unterstützung für junge Familien bringt das Elterngeld, mit dem Väter oder Mütter, die Erziehungsurlaub nehmen, bis zu 67 Prozent ihres bisherigen Einkommens erhalten. Über maximal 14 Monate werden bis zu 1800 Euro ausgezahlt - ein wichtiger Schritt für Geringverdiener, Azubis, Arbeitslose oder Studenten ist der Mindestbetrag von 300 Euro im Monat. Schwerpunkte will die CDU aber auch bei der frühkindlichen Förderung und Ausbildung von Jugendlichen setzen. "Unser Grundgedanke heißt ‚Aufstieg durch Bildung'", umriss Koschorrek ein Programm, das bereits bei den Jüngsten ansetzt. Anvisiert sind Tagesstätten mit stark ausgebauter Förderung und zumindest einem beitragsfreien letzten Kindergartenjahr - ein verbindlicher Sprachtest soll Defizite rechtzeitig vor der Einschulung aufdecken.

Familienförderung ist aber auch am anderen Ende der Altersspanne ins Auge gefasst: Eine schrittweise Erhöhung des Pflegegeldes und Leistungen für altersverwirrte Menschen sollen Möglichkeiten für Seniorenbetreuung innerhalb der Familie schaffen. Ein Konzept, dass einst familiäre Selbstverständlichkeit war, setzen schließlich die Mehrgenerationenhäuser um. Hier können Alt und Jung unter einem Dach zusammenkommen, die "Leuchtturmprojekte" sollen Kommunikationszentrum, aber auch Drehscheibe für Dienstleistungen sein. "Ich habe mich stark für dieses Projekt eingesetzt", sagte Koschorrek: "Es freut mich daher besonders, dass mit Itzehoe und Brunsbüttel gleich zwei Anträge für Mehrgenerationenhäuser aus meinem Wahlkreis bewilligt wurden."

Mark Helfrich MdB
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Hans-Jörn Arp MdL
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Heiner Rickers MdL
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CDU Schleswig-Holstein
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