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Staatssekretär: Umstellung auf G9 und Notenzeugnisse ab 3. Klasse
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10.11.17
 
Staatssekretär Oliver Grundei. Foto: Schwark
Staatssekretär Oliver Grundei. Foto: Schwark
(Quelle: sh:z, js) Chancengerechtigkeit herstellen und Leistung ermöglichen. „Das sind unsere Herausforderungen und das Ziel gelingender Bildungspolitik.“ Das betonte Oliver Grundei, Staatssekretär im Kieler Kultusministerium, in einem Gastvortrag auf dem Kreisparteitag der Steinburger CDU im Colosseum Wilster. „Beste Bildung für alle Kinder und Jugendlichen ist eine pädagogische Herausforderung für alle, die an Schule beteiligt sind“, fügte Grundei hinzu.

Jedes Kind und jeder Jugendliche, der das Potenzial dafür habe, solle Abitur machen können. Aber auch ein guter mittlerer Schulabschluss sei genauso Grundlage für ein erfolgreiches Berufsleben. „Angesichts eines sich abzeichnenden Fachkräftemangels brauchen wir jeden jungen Menschen in Ausbildung und Beruf.“

Das Zwei-Säulen-System der guten Bildungsarbeit in Schleswig-Holstein sei grundsätzlich gut aufgestellt, stellte Grundei fest. Die Gymnasien hätten ein hohes akademisches Niveau, das die Landesregierung im Rahmen der Umstellung auf G9 weiter stärken wolle. Sowohl Gymnasien als auch Gemeinschaftsschulen bewiesen ein hohes Maß an pädagogischer Verantwortung. Gleichwohl nannte Grundei das Ziel nach guten Konzepten und besserer Personalausstattung.

Für die geplante G9-Umstellung wolle man sich bis zum Schuljahresbeginn 2019/20 Zeit lassen. Die entsprechende Schulgesetzgebung sei bereits auf den Weg gebracht. Das Gesetz solle zum Jahresende in Kraft treten, damit die Schulen sich in Ruhe entscheiden und die Schulkonferenzen ihr Votum abgeben können. Die flächendeckende Einführung von G9 sei eine politische Leitentscheidung der neuen Landesregierung. „Wir korrigieren damit die ehemalige bildungspolitische Entscheidung zu G8, die kulturell in unserer Gesellschaft nicht hinreichend Akzeptanz gefunden hat“, fasste Staatssekretär Grundei zusammen.

Die Unterrichtsversorgung an allen Schularten soll nach Aussage des Staatssekretärs schrittweise auf mindestens hundert Prozent erhöht werden. In den Grundschulen solle es ab der 3. Klasse wieder standardisierte Notenzeugnisse geben, wie auch das Sitzenbleiben als pädagogische Maßnahme wieder ermöglicht werden solle.

Die Landesregierung sei sich bewusst, dass das alles viel Geld kosten werde. Deshalb werde man zusätzlich zu den veranschlagten Finanzmitteln weitere 30 Millionen Euro zur Verfügung stellen. In den Abbau eines gravierenden Sanierungsstaus an den Hochschulgebäuden sollen weitere 100 Millionen Euro locker gemacht werden. „Wir setzen uns deshalb auf bundespolitischer Ebene für ein stärkeres finanzielles Engagement des Bundes im Bildungs- und Wissenschaftsbereich ein“, stellte Oliver Grundei abschließend heraus.
js (Norddeutsche Rundschau)

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