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Sperrwerk: Werft drängt auf breitere Durchfahrt
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05.07.07
 
Hier soll das dritte Dock gebaut werden. Mark Dethlefs (re.) und Dr. Hans-Georg Helm zeigen auf ein Luftbild des Werftgeländes. Foto: js
Hier soll das dritte Dock gebaut werden. Mark Dethlefs (re.) und Dr. Hans-Georg Helm zeigen auf ein Luftbild des Werftgeländes. Foto: js
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, Jochen Schwarck) Der Trend zu größeren und leistungsfähigeren Schiffen bringt die Wewelsflether Werft in Zugzwang: Die Peters Schiffbau GmbH will bis zum Jahr 2010 rund 50 Millionen Euro in ein neues Dock investieren und drängt die öffentliche Hand ihrerseits um Investitionen in das Störsperrwerk.

"Da muss man mit gleich hohen Kosten rechnen", informierte Werft-Geschäftsführer Mark Dethlefs die Mitglieder des Arbeitskreises Wirtschaft der CDU-Kreistagsfraktion. Die jetzige Durchfahrtbreite von 22 Metern reicht zukünftig nicht mehr aus. Schon jetzt können die großen Containerschiffe, die an der Stör gebaut wurden, nicht mehr zur Wartung und Reparatur die Werft anlaufen, weil die Durchfahrt von der Elbseite her wegen der Strömung Probleme macht. Außerdem ist die Tiefe mit maximal fünfeinhalb Meter unzureichend. Die Werft hat eine zusätzliche Durchfahrt auf der Borsflether Seite des Sperrwerks vorgeschlagen, die spätestens ab 2012 zur Verfügung stehen müsste. Sie könnte mit einer Tiefe von acht Metern und einer Breite von 30 Metern gebaut werden. Das geplante neue Dock könnte die Werft in die Lage versetzen, Neubauten bis zu 180 Meter Länge und 28 Meter Breite zu bauen. Schon jetzt liegen der Werft entsprechende Optionen und Anfragen für Neubauauf- und Reparaturaufträge vor.

"Die Investitionen sind enorm wichtig für die Region, für die Zukunft der Werft und für die Sicherung der Arbeitsplätze", hat Arbeitskreis-Vorsitzender Dr. Hans-Georg Helm aus Glückstadt erkannt. Und: "Das ist keine Sache, vor der wir die Augen zumachen können." Stephan Schack (Itzehoe) tritt für den Schulterschluss von Unternehmen und öffentlicher Hand ein. Rainer Payong sieht das Geld gut angelegt, und Werner Schultze weist auf den Zeitdruck hin: Förderprogramme aus Kiel und Brüssel laufen 2009 und 2013 aus. Auch Borsfleths Bürgermeister Peter Mohr und Rainer Holste treten für das finanzielle Handeln der öffentlichen Hand ein. Das neue Dock soll, wie Dethlefs ankündigte, an der Südseite des Werftgeländes gebaut werden und den Neubauhelgen ersetzen. Das würde auch Lärmemissionen für das Dorf spürbar reduzieren.
js(sh:z)

Mark Helfrich MdB
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Hans-Jörn Arp MdL
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Heiner Rickers MdL
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