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Bahn bleibt Thema – auch bei der CDU
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12.12.14
 
Geehrt: Heiner Rickers (li.) und Dieter Schaaf (re.) mit Anne Nicke, Karl-Heinz Roll (Mitte) und Heinreich Gloyer. Foto: Tietje-Räther
Geehrt: Heiner Rickers (li.) und Dieter Schaaf (re.) mit Anne Nicke, Karl-Heinz Roll (Mitte) und Heinreich Gloyer. Foto: Tietje-Räther
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, Gisela Tietje-Räther) Hafensanierung, Baulückenkataster, Kaserne, Nahversorgungszentrum – Informationen frisch aus den städtischen Ausschüssen erhielten die Christdemokraten im Rahmen ihrer Jahresversammlung. Aus der Bundes-, Landes- und Kreispolitik berichteten zudem der Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Heiner Rickers – auch in Vertretung von Bundestagsmitglied Mark Helfrich – sowie Kreistagsmitglied und Ratsherr Peter Löbel.

Renner bei der traditionellen Aussprache waren Fragen nach der Kreisumlage (zwei Prozent Erhöhung stehen im Raum) und der Biotonne. Auf lokaler Ebene stand der verunglückte Verkauf der Abrisshäuser in der Hauptstraße ganz oben auf der Interessenskala. Hatte es dazu eine Beratung in den Ausschüssen gegeben? Irgendwer müsse doch den Bürgermeister ermächtigt haben, zu handeln wie er gehandelt habe. Der zuständige Vorsitzende des Baugremiums, Hans-Jörg Krützfeld, musste jedoch passen: „Der Bauausschuss war leider nicht beteiligt.“ Und: „Nein“, auch die Frage, ob der Bürgermeister durch seine Eigenmächtigkeit gegen Stadtinteressen verstoßen habe, sei nicht diskutiert worden.

Breiten Raum nahm außerdem der Dauerbrenner Bahnanschluss ein. Heiner Rickers unterstrich: Die Idee der Reaktivierung des schienengebundenen Verkehrs sei vom Land – namentlich der landesweiten Verkehrsservice Gesellschaft – in die Störstadt getragen worden. Politik, Wirtschaft und die Mehrzahl der Bürger konnten ihr Glück kaum fassen, als Geldmittel zugesagt und sogar schon die Fahrpläne für die Verbindung Kellinghusen-Hamburg präsentiert wurden. Doch der Glaube an die vorgezeichnete flotte Umsetzung des Bahn-Projekts schwand mit der Zeit. Die Landesregierung trat auf die Bremse und vertröstete die Stadt ein ums andere mal. Trotz vieler Bemühungen, wie zum Beispiel die Unterschriftenliste des Kaufmännischen Vereins (KvK), sei kein Fortkommen erkennbar, so Rickers. Zuletzt habe eine vom KvK initiierte Podiumsdiskussion zum Thema Bahn am 26. November nicht stattgefunden. „Da sind wir einfach wieder ausgeladen worden“, erklärte Rickers den erstaunten Parteifreunden. Seine Meinung: In Kiel müsse endlich einmal jemand den Mut aufbringen, Farbe zu bekennen. „Eine Entscheidung muss her“, forderte Rickers. Denn durch den mittlerweile verlegten neuen Schienenstrang werde auch in der betroffenen Gemeinde Wrist diskutiert. „Auch dort wollen sie wissen, was Sache ist.“

Zurück auf den Boden der Belange des Ortsvereins (OV) brachte Wolfgang Kroker die Versammlung. Mit seinem Antrag, einen namhaften Betrag aus Ortsverbandsmitteln für die Flüchtlingshilfe bereit zu stellen, kam er jedoch nicht durch. Dies sei nicht zulässig, weil die Gelder ausschließlich für Zwecke der Parteiarbeit genutzt werden dürften. Jeder einzelne könne aber gern spenden oder sich persönlich einbringen. OV-Chef Dieter Schaaf berichtete dazu aus dem Arbeitskreis Asylbewerber von einer großen Hilfsbereitschaft aus der Bevölkerung. Die Stadt habe zudem 2000 Euro für Sprachkurse bereit gestellt.

Als langjährige CDU-Mitglieder geehrt wurden: Torden Schade und Heinrich Gloyer (jeweils 20 Jahre) sowie Annelies Nicke (30 Jahre). Einen Sonderapplaus erhielt Karl-Heinz Roll für 50 Jahre Parteitreue. (Ehrungen über 30 Jahre werden auf Kreisebene vorgenommen).
Gisela Tietje-Räther (sh:z)

Mark Helfrich MdB
Mark Helfrich MdB
Hans-Jörn Arp MdL
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Heiner Rickers MdL
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CDU Schleswig-Holstein
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