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Eindringliche Erinnerung an den 1. Weltkrieg
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16.04.14
 
Beeindruckt vom Museum am Wasserturm und dem Engagement der Vereinsmitglieder: der Kreisvorstand der Steinburger Christdemokraten mit Achim Jabusch (2.v.l.).
Beeindruckt vom Museum am Wasserturm und dem Engagement der Vereinsmitglieder: der Kreisvorstand der Steinburger Christdemokraten mit Achim Jabusch (2.v.l.).
Stattliche 23400 Besucher kann das seit zwölf Jahren rein ehrenamtlich betriebene und von vielen lokalen Sponsoren unterstützte Museum am Hohenlockstedter Wasserturm inzwischen verzeichnen – Grund genug für den Kreisvorstand der Steinburger CDU der mit viel Herzblut gestalteten Einrichtung einen Besuch abzustatten. Die Christdemokraten verlegten kurzerhand eine Vorstandssitzung ins Museum, wo die Hohenlockstedter Achim Jabusch und Ursel Kreuzmann die im ehemaligen Pumpenhaus des Wasserturms untergebrachte Ausstellung vorstellten.


Feste Bestandteile sind zwei Räume, die die militärisch geprägte Geschichte Hohenlockstedts dokumentieren. Rund 1,4 Millionen junge Männer durchliefen von 1871 bis 1918 ihre soldatische Ausbildung im "Lockstedter Lager", das Platz für bis zu 8000 Menschen und 2200 Pferde bot. In Zahlen verhältnismäßig gering, aber geschichtlich umso bedeutender, war der war der Anteil der finnischen Jäger - die zwischen 1915 und 1918 im Geheimen gedrillten Rekruten spielten anschließend eine entscheidende Rolle im Freiheitskampf Finnlands.

Auch ein dritter Raum für wechselnde Ausstellungen zeigt aktuell militärische Geschichte: 100 Jahre nach dem Ausbruch des 1. Weltkrieges haben die Hohenlockstedter viele Exponate zusammengetragen, die zum Teil ganz persönliche Einblicke in das Kriegsgeschehen geben. Angefangen von der enthusiastischen Feldpostkarte eines frisch eingezogenen Rekruten über die kargen Zutaten für eine dünne Brotsuppe bis zur namentlichen Auflistung der 3399 Gefallen aus dem Kreis Steinburg lässt gerade der Blick auf Details und Einzelschicksale die Schrecken des Krieges lebendig werden. Der mit 9,5 Millionen Toten gerade für heutige Generationen kaum vorstellbare Weltkrieg wird auf lokaler Ebene fassbar - so fand CDU-Vorstandsmitglied Jens Kaiser nach kurzer Suche seinen Großvater auf der Liste der Gefallenen.

"Die bewaffneten Auseinandersetzungen in der Ukraine zeigen, wie wichtig es ist, immer wieder an die Schrecken des Krieges zu erinnern", lobte der CDU-Kreisvorsitzende Heiner Rickers die engagierte Ausstellung: "Es bleibt zu hoffen, dass gerade viele junge Leute das Hohenlockstedter Museum besuchen."

Das Museum am Wasserturm ist jeden Sonntag von 14.00 bis 16.30 Uhr geöffnet, gesonderte Gruppenführungen können vereinbart werden. Kontaktdaten und umfassende Informationen gibt es im Internet unter www.museum-hohenlockstedt.de.

Mark Helfrich MdB
Mark Helfrich MdB
Hans-Jörn Arp MdL
Hans-Jörn Arp MdL
Heiner Rickers MdL
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CDU Schleswig-Holstein
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