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CDU-Hohenlockstedt legt Zukunftsplan vor
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11.05.13
 
Gehörten zum Redaktionsteam (von links): Frank Ritter, Udo Bujack und Dieter Esken. <i>Foto: jo</i>
Gehörten zum Redaktionsteam (von links): Frank Ritter, Udo Bujack und Dieter Esken. Foto: jo
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, jo) Wie entwickelt sich Hohenlockstedt bis zum Jahr 2030? Welche Rahmenbedingungen muss die Politik dafür schaffen? Darüber dachten die CDU-Mitglieder intensiv nach – und erstellten einen über 50 Seiten dicken Zukunftsplan, den der Vorsitzende Frank Ritter jetzt vorstellte.

Von Wirtschaft über Verkehr, Sport, Jugendarbeit bis hin zu Bildung und medizinischer Versorgung listet das Heft den Ist-Zustand auf und gibt die Richtung an, in die die CDU ihre Politik ausrichten will. Es reiche nicht, politische Beschlüsse nur von Haushaltsberatung zu Haushaltsberatung oder bis zur nächsten Wahl zu fassen, begründete Ritter den Zukunftsplan. Die CDU wolle den Bürgern eine Orientierung geben und zeigen, das lokale Politik einem roten Faden folge. "Wir sind ein großes Wagnis damit eingegangen, denn wir werden am Inhalt auch festgenagelt werden", betonte Udo Bujack, der zusammen mit Frank Ritter, Dieter Esken und Friedrich-Wilhelm Helpap zur Arbeitsgruppe gehörte. Nach längeren Diskussionen hätte die Partei aber Ja gesagt zu diesem Projekt.

Um auch die Meinung der Betroffenen zu hören, hatte die CDU seit März 2012 Monat für Monat zu Stammtischen mit speziellen Themen eingeladen. Die Ergebnisse flossen mit in den Zukunftsplan ein. Die Idee sei nicht völlig neu und auch einige kommunalpolitische Forderungen seien in den Fraktionen bereits existent gewesen, betonte Ritter, neu sei jedoch die Zusammenfassung. Dabei habe sich die CDU auf Themenfelder konzentriert, auf die die Gemeinde auch Einfluss habe.

Dazu gehört unter anderem die Wirtschaftspolitik. Um Hohenlockstedt im Wettbewerb der Gemeinden – auch im Hinblick auf eine Ausdehnung der wirtschaftlichen Aktivitäten von Süd-Steinburg in den Norden – zu halten, soll das Industrie- und Gewerbegebiet am Ridderser Weg wieder attraktiver gemacht werden. Außerdem müsse schon heute über ein neues Gewerbegebiet beraten werden (südlicher Bereich an der B 206), damit planungsrechtliche Grundsatzentscheidungen getroffen werden könnten. Gut aufgestellt sieht die CDU den Einzelhandel- und Gastronomiebereich, besonders gelobt wird die Impuls-Funktion des örtlichen Gewerbevereins, den es zu unterstützen gelte.

Probleme erwartet die Partei mittelfristig in der medizinischen Versorgung, da die Perspektive für Hausärzte schlecht sei. Nach Gesprächen mit den ortsansässigen Medizinern gebe es künftig nur eine Möglichkeit, die medizinische Versorgung im Ort zu sichern: Mit Praxisgemeinschaften oder Ärztehäusern. "Hier könnte sich die Gemeinde überlegen, mit Darlehen, Grundstücken oder Häusern zu unterstützen", betonte der Fraktionsvorsitzende Rainer Holste.

Im Bereich Wohnen schlägt die CDU vor, vorhandene Baulücken zu schließen, damit habe der Ort vorerst ausreichend Reserveflächen für Bauwillige. Für ein größeres Neubaugebiet biete sich nach wie vor das Ackergelände Scheperkampsweg an, dass direkt am Ortszentrum angrenzt, aber zur Gemeinde Lohbarbek gehört. Frank Ritter hält es für möglich, in Kooperationen mit Lohbarbek zu einem Ergebnis zu kommen – auch wenn die Neubürger dann in der Nachbargemeinde wohnten.

Da die CDU von einem steigenden Verkehrsaufkommen ausgeht, möchte sie künftig den auswärtigen Schwerlastverkehr aus dem Ort verbannen – auf die B 206 oder B 77. Und in sehr belebten innerörtlichen Straßen sollten mehr Tempo-30-Zonen eingerichtet werden. Gravierende Änderungen verlangt der Ortsverband in der Jugendarbeit. Das Jugendzentrum sollte geschlossen, die Jugendarbeit im Bereich der Schule konzentriert werden. "Personell wollen wir keine Stellen abbauen, das wäre ein falscher Weg", betont Ritter. Einen hohen Stellenwert nimmt für die CDU der Sport ein. Die Vereine sollen künftig von Nutzungsentgelten für Sportanlagen befreit werden.
jo (sh:z)

Der Zukunftsplan liegt in einigen Geschäften und Praxen aus. Er ist auch beim Vorsitzenden unter 04826/3254 erhältlich.

Mark Helfrich MdB
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Hans-Jörn Arp MdL
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Heiner Rickers MdL
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CDU Schleswig-Holstein
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