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Zwei Gymnasien weiterhin in Kreishand
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04.03.07
 
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, Volker Mehmel) Das Sophie-Scholl-Gymnasium in Itzehoe und das Detlefsengymnasium in Glückstadt bleiben in Kreishand. Darauf haben sich jetzt die Spitzen der CDU auf Kreisebene und aus den beiden betroffenen Städten verständigt.

Die schulpolitische Sprecherin der CDU-Kreistagsfraktion, Brigitte Engelbrecht: "Beide Gymnasien bleiben in unserer Trägerschaft. Für uns ist das ein wichtiger Standortfaktor. Wir wollen damit auch den Bildungsstandard für die Schüler aus dem Kreisgebiet halten." Nach Auskunft von Fraktionschef Reinhold Wenzlaff ist die Entscheidung in seinen Reihen einstimmig gefallen. "Wir schaffen damit auch frühzeitig Klarheit in einer für alle Beteiligten unsicheren Situation", sagt sein Itzehoer Stadt-Kollege Ralph Busch. Er unterstreicht damit auch gleichzeitig den engen Schulterschluss zwischen Kreis- und Stadt-CDU.
Für die Christdemokraten kam es hauptsächlich darauf an, die jetzige Situation langfristig zu sichern. "Wir wollen weiterhin die altbewährte Schullandschaft bieten - auch für die gewohnten Schülerströme", begründet die Itzehoerin Ingrid Reichhelm.

Die frühzeitige Festlegung ist für die Christdemokraten vor allem aber eine bildungspolitische Entscheidung. Wenzlaff: "Wir wollen damit verhindern, dass Gymnasien in andere Strukturen eingebunden werden." Im Hinterkopf hat er dabei die insbesondere von den Sozialdemokraten vehement geforderte flächendeckende Einführung von Gemeinschaftsschulen. "Mammut-Zentren können wir uns nicht leisten", meint Ingrid Reichhelm mit Hinweis auf einen noch völlig ungeklärten Investitionsbedarf. Ohnehin werde nach ihrer Beobachtung beim Thema Gemeinschaftsschule vielfach mit "plakativen Halbwahrheiten" gearbeitet. Und weiter: "Für die Einrichtung von Gemeinschaftsschulen gibt es nirgendwo die dafür erforderlichen Geldtöpfe." Sie warnte hier insbesondere auch vor einer Verwechslung mit Ganztagsschulen.

Ohnehin gehen die Christdemokraten davon aus, dass - nach allen vorliegenden Erkenntnissen - die Schülerzahlen an den Regelgymnasien in den nächsten Jahren noch einmal deutlich steigen werden. Schon jetzt zeichne sich an den Itzehoer Schulen ein Ansturm für das neue Schuljahr ab. Konkrete Zahlen sollen aber erst Ende März vorliegen. "Das wird noch Probleme geben", sagt Ralph Busch voraus. Wenzlaff fügte schmunzelnd hinzu: "Vielleicht wird es billiger, wenn wir Sammelbestellungen für Schulcontainer aufgeben."

Ihr klares Bekenntnis zum Kreis als Bildungsträger wollen die Christdemokraten als - so Brigitte Engelbrecht - deutliches Signal an Elternschaft und Lehrer verstanden wissen. "Wir setzen damit ein Zeichen." Ingrid Reichhelm fügt hinzu: "Unsere Bildungspolitik muss so ruhig, souverän und etabliert wie möglich sein." Veränderungen wird es damit wohl nur in der internen Abwicklung geben. Die komplette Verwaltungsarbeit für das Sophie-Scholl-Gymnasium - bislang bei der Stadt angesiedelt - wird ebenfalls vom Kreis übernommen.
Volker Mehmel (sh:z)


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