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Aschermittwoch: Wenn Politiker sich im Wald verlaufen
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24.02.12
 
Dr. Zieschang <i>Foto: Reimers</i>
Dr. Zieschang Foto: Reimers
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, cr) „Klare Kante Zukunft“, dass war das immer wieder kehrende Schlagwort von Dr. Tamara Zieschang auf dem Aschermittwoch der CDU-Mittelstandsvereinigung. Die Staatssekretärin aus dem Wirtschaftsministerium machte Wahlkampf mit vielen humoristischen Einlagen. Das Publikum kam aus dem gesamten Kreis Steinburg, mit dabei war auch Itzehoes Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen.

Dr. Zieschang nahm die politischen Parteien aufs Korn. Am Beispiel des Märchens "Hänsel und Gretel" zeigte sie ihre Darstellung, wie sich Politiker verhalten, wenn sie sich im Wald verlaufen würden. "Die Grünen würden als erstes die Bäume unter Schutz stellen", frotzelte die Staatssekretärin. "Und dann würden sie die Hexe aus dem Ofen befreien" – aus Solidarität, weil sie eine Frau ist. Den Weg mit Steinen zu markieren, das würden die Grünen aus Datenschutzgründen ablehnen. Die FDP – "es sind ja nur noch zwei" – würden einfach den „Berlinern“ die Schuld daran geben, dass sie sich verlaufen.

SPD-Spitzenkandidat für den Landtag Torsten Albig und SPD-Landesvorsitzender Ralf Stegner würden – anders als Hänsel und Gretel – den Weg in den Wald nicht mit Steinen markieren. "Albig würde hinter Stegner hinterher trotteln." Beide finden nicht heraus. Dafür hielte Albig dann einen langen Vortrag über das Regieren im Wald. Auch die Linken würden die Hexe befreien, als Akt der Solidarität. Und die "Piraten" ziehen als erstes ihr Notebook aus der Tasche, posten, twittern und verschicken Emails. "Bis die Batterien alle sind." Dann beschweren sie sich bei der Hexe. "Und überhaupt, würden sie sagen: Was sollen die ganzen Bäume hier?" Für ihren Ausflug in die Märchenwelt der Gebrüder Grimm erntete sie so manchen Lacher.

Zielscheibe der Themen wie Finanzen und Bildung war der politische Gegner SPD. Torsten Albig warf sie vor: "Er will sich ohne Ecken und Kanten durch den Wahlkampf mogeln. Fallen Sie nicht auf diese Kuschelfalle herein", wand sie sich an das Publikum. Der SPD warf sie zudem vor, dass sie zum Thema Haushalt eine "Politik auf Grundschulniveau" macht. Beim Thema Infrastruktur stellte sie klar, dass die CDU die A20 und den Elbtunnel bei Glückstadt will. Die Grünen wollen beides nicht, erklärte sie. "Wir stehen für den rollenden Verkehr."

Dr. Zieschang sparte nicht mit Vergleichen. "Rechts vor links" nannte sie ein Beispiel aus dem Verkehr. Sie wolle keine "Geisterfahrer und keinen Gegenverkehr." In diesem Zusammenhang nannte sie den SPD-Landesvorsitzenden Ralf Stegner als einen, der zur Augsburger Puppenkiste gehört. "Nicht als Urmel aus dem Eis, sondern als Puppenspieler." Zudem betonte sie, dass die CDU für den "Frieden an den Schulen" steht. "Das ist ähnlich wie mit dem Gemüse. Es wird besser nicht so oft umgetopft."

Für ihren Vortrag bedankte sich Dr. Jan Reimers, Kreisvorsitzender der Mittelstandsgesellschaft, als Gastgeber der Veranstaltung bei ihr mit einem Buch aus dem Kreis Steinburg. CDU-Kreischef Hans-Jörn Arp kündigte Termine im Wahlkampf an. Horst Seehofer, Ministerpräsident von Bayern und zurzeit kommissarischer Bundespräsident, kommt am 1. Mai nach Wilster. Arp versprach, dass es dann "blau-weiß" zugehen wird.
Christine Reimers (sh:z)

Mark Helfrich MdB
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Hans-Jörn Arp MdL
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