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CDU-Politiker fordert Unterstützung für das Palais für aktuelle Kunst
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04.01.12
 
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, Christine Reimers) Der Vorstand des Palais für aktuelle Kunst sollte in seiner Arbeit von der Stadt Glückstadt unterstützt werden. Das fordert Dr. Hans-Georg Helm, Ortsvorsitzender der CDU. "Eine funktionierende Kulturlandschaft gehört zum Umfeld eines lebendigen Hafens."

Das Kunsthaus habe mit seiner jüngsten Ausstellung mit Werken des Itzehoer Künstlers Friedel Anderson gezeigt, dass ein neuer Weg in der Kunstrichtung eingeschlagen wird. Damit bezieht sich Dr. Helm darauf, dass es auch innerhalb der Politik Kritik an den Ausstellungen der vergangenen Jahre gegeben habe. "Keiner konnte mit der Kunst etwas anfangen." Jetzt werde mit Vereins-Vorsitzenden Jan Wallraf bezüglich der Kunstrichtung ein neuer Weg beschritten.

Damit dies fortgeführt werden kann, brauche das Kunsthaus "eine breite Unterstützung der Bevölkerung. Auch die Politik muss sich wieder mit dem Thema beschäftigen. Wir müssen alte Entscheidungen überdenken".

Die Stadtvertreter hatten bereits im März 2010 beschlossen, den Zuschuss in Höhe von 28 000 Euro für die hauptamtliche Kraft ab März 2011 zu streichen. Der Antrag wurde mit den Stimmen von CDU und FDP beschlossen, die SPD stimmte damals dagegen. Das Haus gehört der Stadt, die es dem Verein auch jetzt noch fast mietfrei überlässt.

Die Entscheidungen zu überdenken – dies bezieht Dr. Helm auf Zuschüsse. "Wir müssen das Anliegen in die Öffentlichkeit tragen." Er selbst würde anbieten – wenn es vom Vereinsvorstand gewünscht ist – Kontakte zum Kulturbeauftragten der Bundesregierung, Wolfgang Börnsen, herzustellen. Ihn könnte er aus Berlin nach Glückstadt einladen. Auch vor dem Hintergrund, dass von dort auch finanzielle Mittel fließen könnten.

Dr. Helm ist die Kulturlandschaft in Glückstadt auch wichtig in Hinblick auf den Binnenhafen. Wie berichtet, hat die Stadt diesen zum 1. Januar vom Land übernommen und zeitgleich an die Stadtwerke übertragen. Der CDU-Politiker begrüßt dies.
"Der Hafen hat eine positive Ausstrahlung auf die Bürger", erklärt der 55-Jährige. "Er ist auch eine Attraktion für Neubürger und schön für Touristen."
cr (sh:z)

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