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Schnelles Arbeiten für die Wirtschaft des Landes
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21.07.11
 
Linde gepflanzt: CDU-Landeschef Dr. Christian von Boetticher (l.) mit IZET-Leiter Professor Dr. Ralf Thiericke. <i>Foto: ehrich</i>
Linde gepflanzt: CDU-Landeschef Dr. Christian von Boetticher (l.) mit IZET-Leiter Professor Dr. Ralf Thiericke. Foto: ehrich
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, lpe) 18 Gründerzentren gibt es im Land. Das Innovationszentrum IZET suchte sich der CDU-Landesvorsitzende Dr. Christian von Boetticher für einen Besuch im Rahmen seiner Sommertour aus. Und sah sich nach den Gesprächen bestätigt, dass weniger Bürokratie für das Land ein wichtiger Standortfaktor ist.


Unternehmen anzusiedeln sei kein Selbstgänger, sondern es brauche eine Zusatzleistung, stellte der CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl im kommenden Jahr fest. Zumal nach wie vor viel mehr Fördergelder nach Ostdeutschland flössen - von Boetticher hoffte, dass sich dies "abkühlt", wenn 2014 die neue Förderperiode der EU beginnt. "Wir können nicht gegenfördern", also müsse das Land bei Genehmigungen flexibler werden, mehrstufige Verfahren früh zusammenfassen, Unternehmer beraten, sowohl die, die sich neu ansiedeln wollten, als auch die, die ihren Sitz schon im Land haben. Das Ziel sei, ansiedlungsfreundlichstes Bundesland zu werden, sagte Hans-Jörn Arp (CDU), Mittelstandsbeauftragter der Landesregierung. Das Geld solle nicht mehr in Einzelförderung von Betrieben gehen, sondern in Infrastruktur.

Denn Schleswig-Holstein sei "marktfern", sagte von Boetticher. Wichtigste Projekte daher: die Hinterland-Anbindung der Fehmarnbelt-Querung und die A 20 mit Elbquerung bei Glückstadt. Letztere müsse schnell geplant und finanziert werden, forderte Landrat Dr. Dr. Jens Kullik. Er kündigte an, dass die Verwaltung schneller und wirtschaftsfreundlicher arbeiten solle, mit nur einem Ansprechpartner für Firmen.

Die Arbeit der Gründerzentren im Land lobte der CDU-Landesvorsitzende als erfolgreich. Speziell in Itzehoe sei es gut, dass die Wirtschaftsförderer von Stadt und Kreis einen so langen Atem bewiesen hätten, meinte Arp mit Blick auf diverse Baustellen im Innovationsraum. "Wenn diese Fläche hier nicht vorgehalten worden wäre, wären die woanders hingegangen." Im Land müsse noch mehr Werbung gemacht werden für den Technologie-Standort mit den Schwerpunkten Mikrosysteme und erneuerbare Energien, sagte IZET-Geschäftsführer Professor Dr. Ralf Thiericke. Er lobte die Landesregierung: Schleswig-Holstein sei bei Krediten für Gründer gut aufgestellt. Von Boetticher hatte noch ein Geschenk mitgebracht: Er pflanzte am Izet eine Linde als Symbol dafür, dass nicht mehr in Wahlperioden, sondern in Generationen gedacht werden solle.
lpe (sh:z)

Mark Helfrich MdB
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Hans-Jörn Arp MdL
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Heiner Rickers MdL
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CDU Schleswig-Holstein
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