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Abitur: CDU mit neuer Idee
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25.02.11
 
Heiner Rickers und Rainer Kruse wollen das Abi vor Ort über eine RBZ-Außenstelle realisieren.
Heiner Rickers und Rainer Kruse wollen das Abi vor Ort über eine RBZ-Außenstelle realisieren.
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, Gisela Tietje-Räther) Abitur in Kellinghusen – seit rund 50 Jahren soll im Unterzentrum die Hochschulreife angeboten werden. Aber auch der jüngste Hoffnungsträger Gemeinschaftsschule (GmS) tut sich schwer damit.

Nun drückt die CDU mit einem neuen Vorschlag aufs Tempo: Eine Außenstelle vom Regionalen Bildungszentrum des Kreises Steinburg (RBZ) könnte der Abi-Idee den nötigen Schub verpassen, meinen die Unionsvertreter Heiner Rickers und Rainer Kruse. Bislang konnten weder der Einzug der Bundeswehr in die Liliencron-Kaserne 1964 noch der Bau des Schulzentrums 1976 den Abi-Wunsch nachhaltig befeuern. Erst als die CDU zu Beginn des neuen Jahrhunderts Dampf gemacht habe, sei die alte Abi-Forderung wieder auf den Tisch gekommen, so Fraktionschef Kruse. Nach Abzug der Soldaten sollte der "weiche Standortfaktor Abi" Stadt und Region neuen Glanz verleihen. Nach langem Ringen – für die CDU begleitet von heftigen innerparteilichen Streitereien – schien die neue Gemeinschaftsschule (GmS) den Durchbruch zu bringen. Doch während um sie herum (auch an kleineren Orten) Abi-Angebote wie Pilze aus dem Boden wuchsen, mussten die Menschen in der Region sich in Langmut üben. Die Einführung der angestrebten gymnasialen Oberstufe erwies sich als zäher Prozess. "Mit Recht haben die Eltern sich über den bildungspolitischen Wackelkurs der CDU beschwert", räumt Kruse ein.

Nun scheint das neue Schulgesetz mit der Wahlfreiheit zwischen G 8 und G 9 und GY für die Situation vor Ort aber vorteilhaft. "Mit dem Abitur nach neun Jahren bietet die GmS eine Alternative zu den Itzehoer Gymnasien, die sich sämtlich für G 8 entschieden haben", sagt der Landtagsabgeordnete und stellvertretende Schulverbandsvorsteher Heiner Rickers. Gemeinsam mit Kruse regt er an, das Abi über eine RBZ-Außenstelle einzurichten. "Wir stellen uns einen Ableger mit innovativem Schwerpunkt vor", sagt Kruse und nennt als Beispiel ein erfolgreich eingeführtes Oberstufen-Modell in Rendsburg. Der dort gewählte Themenschwerpunkt "Erneuerbare Energie" locke Bewerber aus dem gesamten Bundesgebiet an. Und: "Im Rahmen seiner Ausgleichsfunktion würde der Kreis ein wichtiges strukturpolitisches Signal in der Region setzen." Im Verbund mit Hohenlockstedt könnte der der Schulstandort Kellinghusen inklusive des Kooperationspartners Brokstedt für den Nachwuchs des gesamten Ostkreises ausgebaut und gefördert werden.

Schließlich gebe es keinen Grund, das Abitur allein auf die Kreisstadt Itzehoe zu konzentrieren. "Was verwundert ist, dass neben den drei gut nachgefragten Gymnasien auch das RBZ rund 350 Schüler in seiner Oberstufe zählt", sagt Kruse. Da sollte es kein Problem sein, abzugeben. Zumal aufgrund des ungebrochenen Trends zum Abitur regelmäßig Bewerber abgelehnt werden müssten und die Schule aus den Nähten zu platzen drohe.

Rickers ergänzt: "Der Schulverband Kellinghusen hat viel Geld in die Hand genommen, um das Schulzentrum für die gymnasiale Oberstufe vorzubereiten." Warum also möglicherweise in Itzehoe neue Kapazitäten schaffen, wenn in der Region bereits alles vorhanden ist, fragen die Politiker. Mit der angestrebten RBZ-Außenstelle würden der Ostkreis und sein Nachwuchs endlich auch einmal berücksichtigt. "Gründe dagegen gibt es eigentlich nicht", so Kruse.
Gisela Tietje-Räther (sh:z)

Mark Helfrich MdB
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