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Krise erreicht Baufstoffhandel
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15.09.09
 
Betriebsbesichtigung (v. li.): Heinrich Langfeldt, Dr. Rolf Koschorrek, Hans-Jörn Arp, Matthias Häußler-Langfeldt und Doris Busch .<i>Foto: Bertschies</i>
Betriebsbesichtigung (v. li.): Heinrich Langfeldt, Dr. Rolf Koschorrek, Hans-Jörn Arp, Matthias Häußler-Langfeldt und Doris Busch .Foto: Bertschies
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, erb) „Es gab im Kreis Steinburg noch nie so wenig Anträge auf Neubauten wie in diesem Jahr, hier haben wir wirklich einen dramatischen Rückgang“, nannte der CDU-Landtagskandidat Hans-Jörn Arp den Grund für einen Besuch des Wilsteraner Holz- und Baustoffhandels Heinrich Langfeldt.

Gemeinsam mit dem Steinburger Bundestagskandidaten der Union, Dr. Rolf Koschorrek, sowie Doris Busch und Björn Kraft vom CDU-Ortsverein wollte Arp wissen, ob das Konjunkturprogramm bei den Unternehmen ankommt.

Matthias Häußler-Langfeldt, Geschäftsführer, des in der fünften Generation geführten Familienunternehmens, erklärte, seit dem Einsetzen der Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr, verzeichne auch die Firma Langfeldt „erhebliche Einbußen“.

Viele der Handwerksunternehmen, die über den Wilsteraner Großhändler die nötigen Materialien beziehen, mussten Angestellte entlassen. Eine Entwicklung, die sich letztendlich auch auf ihn als Lieferanten ausgewirkt habe. Als einen Grund für diesen Verlauf nannte Häußler-Langfeldt unter anderen die öffentlichen, europaweiten Ausschreibungen, die Handwerksunternehmen aus der Ferne auf den Plan rufen. „Diese treiben nicht nur die Preise der hiesigen Unternehmen in die Unwirtschaftlichkeit, sondern die Firmen bringen darüber hinaus oftmals ihre eigenen Lieferanten mit“, äußerte sich Matthias Häußler-Langfeldt kritisch.

„Das ist ein Problem, dass uns durchaus bewusst ist. Daher gibt es die Regelung, dass Aufträge bis zu einer Million Euro keiner öffentlichen Ausschreibungen bedürfen, sondern lediglich drei schriftliche Angebote vorliegen müssen. Dies Alternative sollte dazu beitragen, das die eigene Region gestärkt wird. Diese Möglichkeit wurde leider nicht so genutzt“, erklärte Hans-Jörn Arp.

Im Privatkundenbereich seien es die großen Baumarktketten, die dem Fachhändler das Leben schwer machen. „Die haben ganz andere Möglichkeiten erfolgreich zu werben, was aber nicht bedeutet, dass namhafte Baumarktketten günstiger sind“.

Den Banken warf der Unternehmer vor, dass diese sich immer weiter von dem Kunden distanzieren würden. Nicht einmal der niedrige Basiszinssatz, der derzeit bei 0,12 Prozent liegt, werde an den Kunden weitergegeben, so die Kritik des Unternehmers.

Den Vorschlag von Koschorrek, in dieser Angelegenheit an die Bundeskanzlerin zu schreiben, um es als Munition in Gesprächen mit den Banken einsetzen zu können, nahm der Geschäftsführer des Fachhandels gerne an.
nr (sh:z)

Mark Helfrich MdB
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Hans-Jörn Arp MdL
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Heiner Rickers MdL
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CDU Schleswig-Holstein
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