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| CDU-Kreisvorstand für Schleswig-Holstein Netz AG |
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04.09.09
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Der Steinburger CDU-Kreisvorstand ist sich einig: Das Modell einer landesweiten Gesellschaft zum Betrieb der Strom- und Gasnetze - wie kürzlich von E.ON Hanse vorgestellt - ist eine gute Antwort auf die anstehenden Herausforderungen im Energiemarkt.
Denn in so einer Netzgesellschaft lasse sich der steigende Kostendruck auffangen, der zukünftig durch die staatliche Anreizregulierung auf vielen Netzbetreibern lasten werde. Für das neue Modell spräche insbesondere, so Mark Helfrich, energiepolitischer Sprecher des CDU-Kreisverbandes, dass E.ON Hanse und damit zukünftig die Schleswig-Holstein Netz AG landesweite Spitzenwerte von 100% Effizienz beim Strom- und über 99% Effizienz beim Gasnetzbetrieb seitens der Bundesnetzagentur bescheinigt bekommt. Das sei zum einen Ausweis eines schon heute kostengünstigen Netzbetriebs. Zum anderen sei dies der Garant für stabile Erträge, die nicht nach und nach durch die Bundesnetzagentur abgeschmolzen werden, wie dies bei den weniger effizienten Netzbetreibern der Fall sei.
Von diesen Vorteilen könnten die Konzessionsgemeinden der E.ON Hanse AG profitieren, wenn sie sich an der Schleswig-Holstein Netz AG beteiligen. Denn in diesem Falle kämen sie in den Genuss einer 5%igen Garantiedividende auf das eingesetzte Kapital. "Die Entscheidung über eine Beteiligung muss jede Gemeinde für sich selbst treffen. Viel hängt von den Finanzierungsmöglichkeiten ab", so Hans-Jörn Arp, CDU-Kreisvorsitzender. "Und von einem überzeugenden Beitrag zur Lösung für das kommunale Sorgenkind Breitbandversorgung", erläutert Dr. Reinhold Wenzlaff, stellvertretender CDU-Kreisvorsitzender. Für unverzichtbar hingegen halten Arp und Dr. Wenzlaff eine solidarische Energieversorgung mit möglichst gleichen Netzentgelten in Stadt und Land. "Der strukturschwache ländliche Raum soll bei dem Wettbewerb um die Strom- und Gaskonzessionsgebiete am Ende nicht die Zeche zahlen", ergänzt auch Dr. Heinz Seppmann, derzeit amtierender Landrat. Für Landwirt Seppmann spielt zusätzlich die technische Versorgungssicherheit eine wichtige Rolle. "Wenn das derzeit landesweit zusammenhängende - sehr effiziente - Netz durch Insellösungen zerrissen wird, steigen nicht nur die Kosten, es leidet automatisch auch die Versorgungssicherheit."
"Vor diesem Hintergrund sollten auch die Stadtwerke prüfen", so Helfrich abschließend, "ob sie sich nicht gegebenenfalls mit ihrem Netz an der Schleswig-Holstein Netz AG beteiligen." Derartige Überlegungen stellten beispielsweise derzeit die Stadtwerke Neumünster an. Denn dadurch würden Stadtwerke-Gesellschafter nicht nur drohende Regulierungsrisiken verringern, sondern die auch heute schon effizienten landesweiten Strukturen weiter stärken - und davon profitieren alle: die Bürgerinnen und Bürger, die Kommunen und die beteiligten Unternehmen.
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