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Tourismus ein wichtiges Standbein für die Wirtschaft
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05.03.09
 
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, Claudia Jörgens) Bunt gemischt war das Publikum, das der Einladung des CDU-Ortsverbandes Glückstadt gefolgt war, um die Frage zu klären "Welche Zukunft hat der Tourismus in Glückstadt?" In ihrer Meinung waren sich jedoch alle einig: Tourismus wird auch in Zukunft ein wichtiges Standbein für die Glückstädter Wirtschaft sein.

Anlass der Diskussion war eine Äußerung von Bürgermeisters Gerhard Blasberg, der in Frage gestellt hatte, ob sich die Stadt angesichts der leeren Kassen die Finanzierung von Tourismus so noch leisten könne (wir berichteten).

Dr. Hans-Georg Helm, Ortsverbandsvorsitzender der CDU, hatte deshalb zur Podiumsdiskussion mit fachkundigen Referenten eingeladen: Hans-Jörn Arp, CDU-Kreisvorsitzender und Vorsitzender des Wirtschaftsausschusses im Schleswig-Holsteinischen Landtag, Ulrich Grobe, Geschäftsführer der IHK-Elmshorn, Hans-Werner Speerforck, Vorsitzender des Tourismusverbandes Unterelbe sowie Sandra Kirbis, Geschäftsführerin der Glückstadt Destination Management (GDM).

Schnell zeigte sich, dass die Anwesenden einer Meinung waren: Der aufkeimende Tourismus in Glückstadt dürfe jetzt nicht durch einen resoluten Sparkurs zerstört werden.

Dr. Helm: "Wer ‚Kulturmärz‘ und Matjeswochen gefährdet, hat die Situation grundlegend verkannt."

Deutlich äußerte sich auch Hans-Jörn Arp. Glückstadt habe im Tourismus Alleinstellungsmerkmale, um die es die meisten anderen Städte Schleswig-Holsteins beneideten. Dazu gehören das maritime Flair der Elbestadt, die gute Gastronomie und ein reges Kulturleben genauso wie die gute Verkehrsanbindung in der Region und die Nähe zur Metropolregion Hamburg. Die Merkmale zu verkennen, hieße darauf zu verzichten, Glückstadt für neue Zielgruppen attraktiver zu machen und den wirtschaftlichen Faktor der Stadt zu stärken. Denn auf die weitere Ansiedlung von Industrie dürfe man nicht hoffen.

Ähnlich sah es auch Hans-Werner Speerforck: "Es gibt kaum eine Stadt in unserem Raum, in der man so schön spazieren gehen und abends so gemütlich sitzen kann, wie in Glückstadt." Dafür sei die Stadt im gesamten Umland als Ausflugsziel beliebt. Es gehe hier fast noch stärker als in der gesamten Region darum, Qualität zu halten und weiter auszubauen.

Sandra Kirbis definierte die Aufgabe des GDM mit der Bündelung von Einzelaspekten zu Tourismusangeboten, die in ihrer Vielfalt die Gäste in die Stadt locken. "Um Gäste hierher zu locken, müssen alle Aspekte stimmen." Die Zahl der Besucher, die die Touristinformation nutzen, habe sich innerhalb weniger Jahre nahezu verdoppelt. Gestiegen sei die Bettenzahl und somit auch die Zahl der Übernachtungen in Pensionen, Hotels und der Jugendherberge.

Wesentliche Bedeutung habe auch der Tagestourismus. Darin waren sich alle Podiumsmitglieder einig. "Die Tendenz angesichts der wirtschaftlichen Lage im Land ist heute: möglichst zum Wasser, möglichst kurze Fahrten, aber auch möglichst günstig. Und die Unterelberegion passt ganz genau in diese Tendenz", erklärte Ulrich Grobe. Diese Chance müsse Glückstadt wie die gesamte Region nutzen und die aufgekommene Diskussion um Einsparungen beenden: "Wir sparen hier an der falschen Stelle."

In der anschließenden Diskussion wurden zwar keine konkreten Lösungen, doch jede Menge Ansätze gefunden, die Stadt und auch die Region noch attraktiver zu machen. So müsse Glückstadt als Marke genutzt werden.

„Verkaufen Sie Ihre Brötchen ganz konkret als Glückstädter Brötchen“, forderte Arp mit Blick auf den Bäckermeister, der ganz gezielt fragte, was er als Einzelner tun könne. Jeder könne etwas beitragen. Außerdem gelte es, noch mehr Veranstaltungen zu organisieren, die Werbung zu verstärken und hier Hamburg und Dänemark nicht zu vergessen. "Wir müssen die Menschen abholen, die sich die Frage stellen, wo sie ihre Freizeit verbringen können."

Das Land habe viel für Glückstadt getan. "Wenn jetzt deutlich wird, Glückstadt will da nicht weitermachen, dann zieht sich auch das Land zurück", mahnte Arp zu Förderungen.
Claudia Jörgens (sh:z)

Mark Helfrich MdB
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Hans-Jörn Arp MdL
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Heiner Rickers MdL
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