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Drei Generationen für eine Zukunft
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19.11.08
 
Erfolge auf dem Arbeitsmarkt stabilisieren die Sozialsysteme: Dr. Ralf Brauksiepe unterstrich die positive Entwicklung.
Erfolge auf dem Arbeitsmarkt stabilisieren die Sozialsysteme: Dr. Ralf Brauksiepe unterstrich die positive Entwicklung.
Alt gegen jung - jung gegen alt? Unter dem Motto "Drei Generationen für eine Zukunft" beschäftigte sich die Steinburger CDU bei einem Sonderparteitag in Brokstedt mit der demographischen Entwicklung und der Generationengerechtigkeit.


"Wir werden weniger und wir werden älter. Dafür müssen wir Gestaltungsszenarien entwickeln", brachte die stellvertretende Kreisvorsitzende Marion Gaudlitz die Ausgangslage in der Region auf den Punkt. Gemeinsam mit dem Kreistagsabgeordneten Mark Helfrich stellte sie die Rahmendaten dieser Entwicklung vor. Dringende Handlungsansätze sahen die CDU-Kommunalpolitiker vor allem beim Erhalt von wohnortnahen Schulen und Kindertagesstätten, im Bereich Senioren und Pflege sowie beim öffentlichen Personennahverkehr. Einen dringenden Appell zur generationenübergreifenden Zusammenarbeit gab es vom Vorsitzenden der Senioren-Union, Heinz Schönhoff und dem Vorsitzenden der Jungen Union, Martin Kreczko. Ihr Fazit: "Nur zusammen können wir eine gemeinsame Zukunft für Jung und alt gestalten."

Die von beiden angemeldete ernste Sorge um die Renten- und Sozialsysteme sah der Bundestagsabgeordnete Dr. Ralf Brauksiepe als Hauptreferent des Abends zwar als durchaus berechtigt an. Zur Schwarzmalerei gäbe es allerdings keinen Anlass: "In den letzten Jahren ist die Arbeitslosenzahl von über fünf Millionen auf unter drei Millionen gesunken - das ist ein Erfolg, über den man durchaus einmal reden darf", sagte Brauksiepe, der die Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales der CDU/CSU-Fraktion leitet. Durch den positiven Trend auf dem Arbeitsmarkt seien die Sozialsysteme deutlich stabilisiert worden, nach derzeitigen Schätzungen könnten die Rentner im nächsten Jahr mit einer Erhöhung von rund 2,75 Prozent rechnen. Daran, dass bei immer weniger Beitragszahlern pro Rentner verstärkte Anstrengungen gefordert sind, ließ der CDU-Politiker allerdings keinen Zweifel.

Durch notwendige Weichenstellungen - wie die schrittweise Einführung der Rente mit 67 - sei aber eine langfristige Ausbalancierung des Umlagensystems möglich, betonte Brauksiepe: "Private Vorsorge oder auch Betriebsrenten werden ohne jeden Zweifel stark an Bedeutung gewinnen. Die gesetzliche Rentenversicherung - mit ihren Pluspunkten wie Hinterbliebenenversorgung, Rehabilitationsleistungen und Ansprüchen bei Erwerbsminderung - wird aber die wichtigste Säule der Alterssicherung bleiben."

Dass in einer zunehmend älter werdenden Gesellschaft auch in der Gesundheitsvorsorge zunehmend mehr Eigenverantwortung gefordert sein wird, unterstrich der Bundestagsabgeordnete Dr. Rolf Koschorrek. Mit Blick auf seinen Wahlkreis attestierte er den im 5- K-Verbund organisierten Krankenhäusern "hervorragende Arbeit" im medizinischen, aber auch wirtschaftlichen Bereich. Als wichtige Aufgabe für die Zukunft sah er insbesondere den Erhalt der ärztlichen Versorgung in der Fläche: "Es muss für junge Mediziner wieder attraktiv werden, auf dem Land eine Praxis zu übernehmen."

Mark Helfrich MdB
Mark Helfrich MdB
Hans-Jörn Arp MdL
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Heiner Rickers MdL
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CDU Schleswig-Holstein
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