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Begeisterter Empfang für den Ministerpräsidenten
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14.05.08
 
Sprach in Wilster: Ministerpräsident Christian Wulff.
Sprach in Wilster: Ministerpräsident Christian Wulff.
Auch ein ganz privates Großereignis ließ ihn nicht an Absage denken: Obwohl die Geburt seines Sohnes Linus Florian gerade erst einen Tag zurücklag, sprach Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff in Wilster vor rund 150 begeisterten Zuhörern, die ihn mit stehenden Ovationen begrüßten.

Bei der Familienpolitik setzte der Ministerpräsident dann auch Schwerpunkte: Er sprach sich für eine bessere Vereinbarung von Familie und Beruf aus und lobte den Vorstoß der schleswig-holsteinischen CDU für ein beitragsfreies drittes Kindergartenjahr. "Damit wird das letzte Kindergartenjahr zum Brückenjahr zur Grundschule", sagte Wulff und forderte den Ausbau der frühkindlichen Angebote: "Wir müsse die natürliche Wissbegierigkeit der Kinder fördern."

Klare Akzente setzte der CDU-Politiker auch in der wirtschaftlichen Ausrichtung. Durch die Lage im Herzen Europas könne der Norden Deutschlands zur Drehscheibe internationaler Warenströme werden und so stark vom Zusammenwachsen der EU profitieren. Wichtig sei es aber auch, die Rolle als Industriestandort konsequent auszubauen. Besondere Chancen für den Norden sah der Ministerpräsident dabei in der Energiewirtschaft. Trotz viel versprechender Ansätze bei Windkraft und regenerativer Energie sei Kohlekraft als Übergangslösung dabei unverzichtbar, betonte Wulff: "Wir brauchen günstigen und 24 Stunden verfügbaren Strom."

Als wichtige Aufgabe für die Politik sah der Ministerpräsident einen durchgreifenden Bürokratieabbau. "Wir haben in Hessen mittlerweile rund die Hälfte aller Vorschriften abgeschafft - und die Welt ist nicht untergegangen", sagte Wulff und stellte den christdemokratischen Ansatz heraus: "Wir setzen darauf, dass die Menschen Lösungen finden und nicht der Staat." Respekt zollte er in dieser Hinsicht den Kommunalpolitikern, die vor Ort sachorientierte Entscheidungen zum Wohl der Gemeinde treffen: "Unsere ehrenamtlichen Kommunalpolitiker haben mehr Respekt - und eine höhere Wahlbeteiligung - verdient." Eine hohe Wahlbeteiligung sah Wulff aber auch als wirksamstes Mittel gegen das Erstarken radikaler Kräfte. Eindrücklich warnte er dabei vor einer "Verharmlosung und Verniedlichung" der Linkspartei: "Die Linken sind mit ihren verfassungsfeindlichen Thesen eine Gefahr für unsere Demokratie."

Lob für erfolgreiche Politik vor Ort gab es auch von Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dietrich Austermann: "Im Kreis Steinburg hat sich die Arbeitslosigkeit in den letzten Jahren glatt halbiert", sagte Austermann: "Das ist eine Leistung, auf die unsere Kommunalpolitiker stolz sein können."

Die Kreistags-Kandidaten für die Wilstermarsch stellten sich in einer vom CDU-Kreisvorsitzenden Hans-Jörn Arp, MdL, moderierten Talkrunde vor. Werner Schultze, Timo Nickels und Peter Labendowicz bezogen klare Positionen zu den Themen der Region und stellten gemeinsam mit Kreispräsident Hans-Friedrich "Fiete" Tiemann ihre Konzepte für den Kreistag vor. Dabei bekräftigte Hans-Jörn Arp noch einmal das erklärte Wahlziel der Steinburger CDU: "Wir wollen das Fiete Tiemann Kreispräsident bleibt - dabei kommt es auf jede Stimme für einen CDU-Kandidaten an."

Mark Helfrich MdB
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Hans-Jörn Arp MdL
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Heiner Rickers MdL
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CDU Schleswig-Holstein
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