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Pressemitteilung vom 14.01.08
CDU Kellinghusen stellt Wahlprogramm vor
Gemeinsam für die CDU (von links): Heiner Rickers, Dr. Reinhold Wenzlaff, Brigitte Engelbrecht und Dieter Hahne. <i>Foto: Lüdke</i>
Gemeinsam für die CDU (von links): Heiner Rickers, Dr. Reinhold Wenzlaff, Brigitte Engelbrecht und Dieter Hahne. Foto: Lüdke
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, bjl) Die CDU Kellinghusen hat auf der Mitgliederversammlung ihr aktuelles Wahlprogramm vorgestellt. Dabei beschäftigt die Partei besonders die Finanzlage der Stadt. "Wenn wir kein Geld zur Verfügung haben, können wir auch keine Ideen verwirklichen", betonte der Vorsitzende des Ortsverbandes, Dieter Hahne.

Auch 2008 werde es keinen ausgeglichenen Haushalt geben, im Gegenteil: Der Fehlbedarf werde knapp 540000 Euro betragen. Um Handlungsspielraum zu gewinnen, wird über eine Überführung öffentlicher Institutionen in ehrenamtliche Hände nachgedacht.

Im Bereich Bildung gibt es eine klare Botschaft: "Wir fordern Abitur in Kellinghusen". Sie zielt darauf ab, Schüler der höheren Jahrgangsstufen nicht an Itzehoe oder Bad Bramstedt zu verlieren. Auf der neu eingerichteten Gemeinschaftsschule könne das Abitur wie bisher nach insgesamt 13 Jahren gemacht werden - ein Anreiz für Eltern, die dies den neuen Bestimmungen vorzögen, erklärte Hahne.

Wesentliches Ziel im Bereich Kultur ist die Umstrukturierung und Verlegung des Museums in das Rathaus. Die CDU möchte das Museum um einen heimatkundlichen Teil erweitern. Zusätzlich soll es in das Rathaus verlagert werden, wenn für das Amt Kellinghusen ein zentrales Gebäude gefunden wird. Dann solle auch ein Ausbau des Bürgerhauses zum Bürgerzentrum und Seniorentreff erfolgen, verriet Hahne.

Auch die Anbindung an die A20 steht auf der Agenda. "Wenn die Autobahn steht, wird die B 206 möglicherweise heruntergestuft zu einer Landstraße", erklärte Fraktionsvorsitzender Rainer Kruse. Daher solle die Stadt über die Anschlussstelle Hingstheide direkt an die A20 angebunden werden. Dies könne im Einvernehmen mit Wrist durch eine südwestliche Umgehung geschehen. Die Finanzierung könne dann durch Bund, Land und Bundesbahn kostenfrei für Kellinghusen und Wrist erfolgen.

Anders sehe dies bei der Störausbaggerung aus. Eine Fremdfinanzierung sei hier ausgeschlossen, erklärte Kruse. Dennoch sollen Maßnahmen zum Hochwasserschutz im Stadtbereich mit den Bürgern zusammen umgesetzt werden.

Vorausschauend wird die Entwicklung des Kasernengeländes zum "Stadtteil Liliencron" ins Auge gefasst. So solle das Gelände außer für die zentrale Verwaltung des Amtes auch für andere Sparten wie Sport, Restauration oder Naturpark zur Verfügung stehen. Entscheidend jedoch sei, dass Investoren an Land gezogen würden, betonte Hahne. Man müsse aus den Fehlern lernen, die von der Nachbargemeinde Hohenlockstedt beim Flugplatz Hungriger Wolf gemacht wurden.
bjl(sh:z)