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Pressemitteilung vom 09.11.07
Verwaltungsreform: Leitantrag für CDU-Parteitag bietet große Chance für Dithmarschen und Steinburg
Die Landtagsabgeordneten aus Steinburg und Dithmarschen, Hans-Jörn Arp, Jens-Christian Magnussen, Karsten Jasper und Martin Kayenburg haben den heute (08. November) der Öffentlichkeit vorgestellten Leitantrag für den Landesparteitag der CDU am 24. November "Zukünftige Verwaltungsstrukturen in Schleswig-Holstein" als große Chance für die Kreise Dithmarschen und Steinburg begrüßt.

"Mit diesem Leitantrag geraten endlich die beiden entscheidenden Punkte der Verwaltungsreform in den Vordergrund:

  • 1. die Frage, wie und wo wir echte Einsparungen in der Verwaltung erzielen und diese auch nachweisen,

  • 2. wie wir alle Kräfte zielgerichtet bündeln, um diese Sparpotentiale auch umzusetzen", erklärten die vier Landtagsabgeordneten.


Die Union setze mit dem Leitantrag auf einen von allen Beteiligten gemeinsam getragenen Veränderungsprozess: "Wir haben in den letzten Monaten in allen Teilen des Landes die Einsicht in die Notwendigkeit der Veränderung erreicht. Nun soll der nächste Schritt folgen: die gemeinsame Verpflichtung auf Ziele, deren Erreichung bis 2012 überprüft werden wird." Der Weg der Union sei erkennbar eng an die Erfahrungen großer Wirtschaftskonzerne mit ihren Veränderungsprozessen angelegt: "Wer Veränderungen erfolgreich umsetzen will, muss alle Beteiligten von ihrer dringenden Notwendigkeit überzeugen und sie auf diesem Weg mitnehmen. Es ist das große Verdienst der Union, diesen Erfolg versprechenden Weg in der Koalition jetzt durchzusetzen."

Es sei völlig klar, dass Einsparungen vor allem dort zu erzielen seien, wo Mitarbeiter der Verwaltung tätig sind. Diese Arbeit orientiere sich nicht an Kreisgrenzen, sondern an den Aufgaben: "Wir wissen aus der Wirtschaft, dass dort Geld gespart werden kann, wo ähnliche oder gleiche Aufgaben, die vorher getrennt wahrgenommen wurden, gemeinsam erledigt werden." Deshalb sei es richtig, aus der Drohkulisse der Einteilung der Kreise nach Gutsherrenart nun die Chance für die Kreise zu machen, ihre Leistungsfähigkeit in der Vereinfachung von Verwaltungsprozessen gemeinsam unter Beweis zu stellen.

Die Abgeordneten forderten Landräte und Kreistage auf, diesen gemeinsamen Weg mitzugehen: "Gerade die neu zu wählenden Abgeordneten für die Kreistage tragen damit eine große Verantwortung für die Gestaltung ihrer Heimat. Damit wird gleichzeitig die ehrenamtliche Arbeit in den Kreistagen gestärkt. Selten hatten die Kreistage so viele Gestaltungsmöglichkeiten wie ab 2008", erklärten die vier Landtagsabgeordneten.