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Pressemitteilung vom 04.09.07
Den Mittelstand im Blick
Positive Perspektiven am Hungrigen Wolf: Dr. Rolf Koschorrek, der Hohenlockstedter CDU-Fraktionsvorsitzende Rainer Holste, Bernhard Rösler und Momme Thiessen (v.l.).
Positive Perspektiven am Hungrigen Wolf: Dr. Rolf Koschorrek, der Hohenlockstedter CDU-Fraktionsvorsitzende Rainer Holste, Bernhard Rösler und Momme Thiessen (v.l.).
Handwerk, Berufsausbildung, Hightech - bei der Sommertour der Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung (MIT) der CDU stand im Kreis Steinburg eine weit gefächerte Bandbreite an Themen auf dem Programm.

Als Einstieg informierten sich der Landesvorsitzende Momme Thiessen, MIT-Geschäftsführer Thomas Klömmer und der Bundestagsabgeordnete Dr. Rolf Koschorrek - ebenfalls Mitglied im MIT-Landesvorstand - über die Situation im Handwerk. Dessen sprichwörtlichen goldenen Boden sahen Helmut Rowedder und Jürgen Pauschert als Vertreter der Kreishandwerkerschaft Westholstein trotz positiver Signale noch keinesfalls wieder hergestellt. Die Auftragslage habe zwar etwas angezogen, stellten beide übereinstimmend fest - dennoch sei die Lage für viele Betriebe immer noch schwierig. Auf offene Ohren stieß bei den CDU-Politikern die Forderung nach einer Lockerung des Kündigungsschutzes und einer stärkeren steuerliche Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen. "Die MIT hat sich stark dafür eingesetzt, dass Privatleute sogenannte haushaltsnahe Dienstsleitungen bei der Steuer gelten machen können. Erste Erfahrungen zeigen, dass wir damit die Wirtschaft beleben und gleichzeitig wirkungsvoll die Schwarzarbeit bekämpfen", sagte Momme Thiessen. Weitgehende Übereinstimmungen wurden auch beim anschließenden Besuch der beruflichen Schulen des Kreises Steinburg deutlich. Die Klage des stellvertretenden Schulleiters Heinrich Kracht über eine Überfrachtung von Ausbildungsinhalten - insbesondere in handwerklichen Berufen - hielt Dr. Koschorrek für durchaus berechtigt: "Wir dürfen die Grundbildung nicht vergessen, müssen in vielen Bereichen aber wesentlich praxisnäher werden."

Doppelt beeindruckt zeigten sich die Politiker beim Besuch der seit kurzem am Hungrigen Wolf ansässigen Firma "CRE Rösler Electronic GmbH". Mit maßgeschneiderten Bedienoberflächen besetzt der 25-Mitarbeiter-Betrieb zielsicher eine Marktnische - die innovative Touchscreen-Technik "Made in Steinburg" steht inzwischen in den Produktionsstraßen diverser großer Industrieunternehmen. Erfolgreich ist Firmenchef Bernhard Rösler aber auch als ehrenamtlicher Geschäftsführer der Flugplatz GmbH, die nach dem Abzug der Heeresflieger das 200 Hektar große Areal am Hungrigen Wolf vermarktet. Rund um die nun zivile Start- und Landebahn haben sich bereits zahlreiche Unternehmen angesiedelt - und die Verhandlungen mit einigen größeren Investoren stehen kurz vor dem Abschluss. Wichtig seien nun schnelle Entscheidungen und Unterstützung der Kommunalpolitik, betonte Rösler: "Dann könnten aus aktuell 120 Arbeitsplätzen am Hungrigen Wolf in diesem Jahr noch 200 werden."