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Pressemitteilung vom 02.05.17
Hilferuf vom Bürgermeister aus Puls
„Die geplante Kommunalreform, wie sie der SSW oder die Grünen fordern, bedeutet für das ehrenamtliche Engagement in meinem Dorf mittelfristig das Aus. Nicht nur die Kirche muss im Dorf bleiben, auch der Bürgermeister und die Gemeindevertreter.“ So drastisch formulierte Bürgermeister Jens Stöver seine Befürchtungen, sollte es zu einer Kommunalreform nach „dänischem Vorbild“ nach der kommenden Landtagswahl kommen. Seinem Landtagskandidaten Heiner Rickers (CDU) erklärte er, dass das Ehrenamt in kleinen Gemeinden von der Entscheidungshoheit lebe. „Niemand würde sich sonst engagieren.“

Als Beispiele für das ehrenamtliche Engagement nannte Stöver die Ausschüsse wie Sozial- oder Bau- und Wegeausschuss, die wesentliche Bestandteile des Gemeinwohls vor Ort lenken würden. Vereine und die Feuerwehr würden darüber hinaus ohne diese Entscheidungshoheit langfristig wegbrechen, sagte Stöver, als der Vorsitzende des Bau- und Wegeausschusses Thomas Vanhöfen auf dem Gelände der Feuerwehr Puls mit seinem Kleintraktor vorfuhr. Der Landtagsabgeordnete ergänzte, dass das Ehrenamt ein wichtiger Motor in Steinburg sei, vor allem im ländlichen Raum: „Ohne das Ehrenamt, besonders die Gemeindevertreter und Bürgermeister, wären wir mit dem Breitbandausbau noch lange nicht so weit, wie wir es heute zum Glück in Steinburg sind.“ In den etwa 1.100 Gemeindevertretungen in ganz Schleswig-Holstein engagierten sich gut 10.000 Menschen ehrenamtlich, diesen würde man mit den geplanten Reformen vor den Kopf stoßen. „Wir wollen das nicht und darum werden wir für den Erhalt aller kommunalen Ebenen im Land kämpfen“, versprach abschließend Rickers bei der Übergabe einiger Plakate seiner Partei mit dem markigen Slogan „Gemeinden erhalten. Heimat behalten.“