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Pressemitteilung vom 06.05.15
Stein für Stein zur Sanierung
Geschenk für Säule und Kanzler (vorn v. l.): Heiner Rickers, Lars Bessel, Mark Helfrich und Markus Otto Carstens. <i>Foto: johannsen</i>
Geschenk für Säule und Kanzler (vorn v. l.): Heiner Rickers, Lars Bessel, Mark Helfrich und Markus Otto Carstens. Foto: johannsen
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, Carolin Johannsen) Seit 110 Jahren steht sie im Lübschen Gehölz: die Bismarcksäule. Vor 200 Jahren wurde ihr Namensgeber Otto von Bismarck geboren. Das nahm die CDU zum Anlass für eine Spendenaktion: Mitglieder aus 30 Ortsvereinen aus dem Kreis sammelten und kauften symbolisch einen Stein, um die weitere Sanierung der Säule zu unterstützen.

Lange Zeit wurde das Bauwerk vernachlässigt und konnte der Witterung nicht trotzen, seit zehn Jahren betreibt der Verein Bismarcksäule den Restaurierungsprozess. Zur Finanzierung wurden anfangs symbolisch Stufen zum Kauf angeboten, diese sind ausverkauft. Da die Außensanierung, insbesondere im Hinblick auf die Fugen, noch ansteht, hatte sich der Verein um den Vorsitzenden Lars Bessel etwas Neues überlegt: Es können auch Steine der Außenverkleidung gekauft werden.

Dies taten die Mitglieder der CDU-Ortsverbände, um so „zum Erhalt der Bismarcksäule beizutragen“, erklärte Kreisvorsitzender Heiner Rickers. Anlass sei der 200. Geburtstag Bismarcks vor gut einem Monat. Gerade als CDU mit „christlichen, liberalen und konservativen Wurzeln“ wolle man des Kanzlers gedenken, so Schatzmeister Markus Otto Carstens. Es sei wichtig, das Kulturdenkmal zu erhalten, weil es in Schleswig-Holstein nur zwei Bismarcksäulen gebe. Außerdem wolle man das Engagement des Vereins fördern. 30 Ortsvereine erwarben je einen Stein im Wert von 25 Euro, Bundestagsabgeordneter Mark Helfrich legte eine Außenstufe im Wert von 250 Euro dazu.

Jetzt warten noch 2465 Steine und 14 Stufen auf Käufer. Bessel freute sich über die Spende: Mit ihr könne der erste Schritt der „dringend notwendigen“ Außensanierung in Angriff genommen werden. Um die Säule als Ausflugsziel weiter zu reaktivieren, ist die Installation eines festen Pavillons für Waldspaziergänger und den Waldkindergarten geplant, später auch eine Erweiterung des Waldparkplatzes. Bürgervorsteher Heinz Köhnke wünschte sich zudem, dass Bäume fallen: „Ein Turm lebt von seiner Aussicht!“
Carolin Johannsen (sh:z)

Info: www.bismarckturm-itzehoe.de