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Pressemitteilung vom 15.04.15
CDU fordert neue Sporthalle
Diese Sporthalle sollte durch eine neue ersetzt werden, fordern Peter Mohr (links) und Dr. Hans-Georg Helm. <i>Foto: Reimers</i>
Diese Sporthalle sollte durch eine neue ersetzt werden, fordern Peter Mohr (links) und Dr. Hans-Georg Helm. Foto: Reimers
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, Christine Reimers) Peter Mohr hält eine neue Sporthalle für das Detlefsengymnasium für absolut wichtig. Der Vorsitzende des Finanzausschusses des Kreises zeigt viele Gründe auf, warum eine Sanierung für ihn nicht in Frage kommt. Und der Politiker ist der Meinung, dass die Kreisbauverwaltung eine „viel zu hohe Kostenschätzung“ für einen Neubau vorgelegt hat.

Die 1973 gebaute Sporthalle am Dänenkamp ist unstrittig sanierungsbedürftig. „Alt ist alt“, sagt Peter Mohr. 3,1 Millionen Euro soll die Sanierung der jetzigen Zwei-Feld-Halle kosten – den Neubau einer größeren Drei-Feld-Halle schätzt die Kreisverwaltung auf 5,8 Millionen Euro. „Zu hoch“, sagt der Christdemokrat aus Borsfleth. Denn im Kreis – so in Kiebitzreihe und in Itzehoe – seien in den vergangenen Jahren Drei-Feld-Hallen für wesentlich weniger gebaut worden. Der Finanzexperte rechnet mit ungefähr einer Million Euro geringeren Kosten in Glückstadt als veranschlagt. Die jetzige Halle hat 594 Quadratmeter Grundfläche, eine neue hätte dann 1215 Quadratmeter.

Aus Sicht von Peter Mohr will die Verwaltung des Kreisbauamtes unbedingt die Sanierung durchsetzen. Das hält der 62-Jährige für falsch. Denn das Gymnasium mit heute 880 Schülern und 36 Klassen sei in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. „Seit der freien Schulwahl gibt es sogar Schüler aus dem Kreis Pinneberg, die in Glückstadt zur Schule gehen“, sagt er zum guten Ruf der Bildungseinrichtung. Und der Kreispolitiker rechnet vor: Für zehn bis zwölf Klassen wird eine Ein-Feld-Halle gerechnet, bei 36 Klassen sei es also eine Drei-Feld–Halle.

„Der jetzige Zustand der Sporthalle ist ungenügend.“ Es gäbe viele bauliche Mängel, sie sei nicht barrierefrei und die Umkleidekabinen seien „miserabel“. Probleme mit der Lärmschutz – Anwohner beklagen sich immer wieder – würden wegfallen, wenn neu gebaut wird. An anderer Stelle auf dem Gelände, so dass die alte Halle während der Bauphase genutzt werden könne. Ein weiteres Argument: „Jetzt ist eine Abitur-Prüfung im Fach Sport in der Halle nicht möglich.“

Unterstützung für Peter Mohrs Engagement in Sachen neue Sporthalle kommt vom ehemaligen langjährigen Glückstädter CDU-Ortsvorsitzenden Dr. Hans-Georg Helm. Er hat ein Interesse an einer gut aufgestellten Schule als Standortfaktor für die Stadt. Zum einen, wenn neue Bürger mit Kindern nach Glückstadt ziehen. Aber auch die Sportangebote in solch einer größeren, neuen Halle könnten dann erweitert werden. Noch ist nichts entschieden. Das Thema wurde in die Ausschüsse des Kreistages zurückverwiesen.
Christine Reimers (sh:z)