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Pressemitteilung vom 08.08.14
CDU: Gemeinde soll Sportanlagen übernehmen
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, jo) Die Sportanlagen in das Eigentum der Gemeinde übertragen – dafür will sich die CDU weiterhin einsetzen. Nur so sei eine seit Jahren geforderte Erweiterung der Sporthalle möglich. Denn der jetzige Eigentümer, der Schulverband, sieht zurzeit keine schulische Notwendigkeit, die Hallenkapazitäten zu erhöhen. „Wir wollen mit diesem Vorschlag nicht den Schulverband zerschlagen, sondern nur eine vernünftige Lösung suchen“, sagt der Ortsvorsitzende Frank Ritter.

Vor allem der TSV Lola beklagt seit vielen Jahren die fehlenden Hallenkapazitäten in der Dreifeldhalle. Der TSV-Vorsitzende Rolf Gerhards wiederholt zwar bei zahlreichen Anlässen seine Forderung, doch bisher drang er nicht durch. Es gab weder ein klares Ja noch ein endgültiges Nein von den verschiedenen Gremien. Die Kommunalpolitiker hatten zwar Verständnis, doch bisher nie Geld.

Im Sozialausschuss im Mai stellte die CDU den Antrag auf Übertragung der Sportanlagen vom Schulverband auf die Gemeinde, ließ den Antrag dann jedoch vertagen. Stattdessen empfahl der Ausschuss, dass die Gemeinde Hohenlockstedt durch ihre Vertreter in der Schulverbandsversammlung beantragen, dass eine Bedarfsplanung zur Errichtung einer Sporthallenerweiterung oder eines Neubaus erstellt wird. 50 000 Euro stehen dafür im Haushalt schon bereit. Eine Mehrheit ist dort allerdings fraglich, denn mittlerweile drohen dem Schulverband, dem neben Hohenlockstedt noch Schlotfeld, Winseldorf und Lohbarbek angehören, hohe Kosten für die Sanierung der Grundschule (wir berichteten).

Doch die CDU möchte dem Sportverein endlich Planungssicherheit geben – auch wenn dies nur mittel- oder langfristig sein kann, so der CDU-Fraktionsvorsitzende Rainer Holste. Deshalb fordern Christdemokraten nach wie vor die Übernahme der Anlagen und der Halle ins Gemeindeeigentum. „Wir wollen den gordischen Knoten durchschlagen.“

Neben der Sporthallenerweiterung gibt es laut CDU noch ein weiteres Problem, dass der Schulverband nicht angeht, weil es aus schulischer Sicht dafür keine Notwendigkeit gibt: die Errichtung einer Flutlichtanlage auf dem Hauptsportplatz. Sowohl Holste als auch Ritter betonen, dass die beiden großen Sportvereine, TSV und 1. FC Lola, wichtige Jugendarbeit im Ort leisteten und „Botschafter der Gemeinde“ seien. Dies ehrenamtliche Engagement müsse unterstützt werden.
jo (sh:z)