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Pressemitteilung vom 18.06.14
CDU: Amtshaus Glücksfall für die Stadt
Sind mit dem Entwurf des neuen Amtsgebäudes sehr zufrieden: Peter Löbel, Hans-Jörg Krützfeldt und Simon Schlüter. <i>Foto: tietje-räther</i>
Sind mit dem Entwurf des neuen Amtsgebäudes sehr zufrieden: Peter Löbel, Hans-Jörg Krützfeldt und Simon Schlüter. Foto: tietje-räther
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, Gisela Tietje-Räther) Einige Zeit ist vergangen, seit 15 Vertreter aus Stadt und Land sich über die Gründung des Amtes Kellinghusen die Köpfe heiß redeten. Im Kooperationsausschuss unter Moderation von Dr. Heinz Seppmann (CDU) ging es schon damals nicht allein um ökonomische Ziele.

Der freiwillige Zusammenschluss sollte vor allem die Einwohner der mittelholsteinischen Region enger zusammenbringen. „Der positiven Identifikation dient auch das gemeinsame Amtsgebäude im Unterzentrum Kellinghusen“, sagt wenige Wochen vor dem ersten Spatenstich der Unionsvertreter Simon Schlüter. Der Verwaltungssitz als zentrale Anlaufstelle für die Bürger der Amtsfamilie zeichne sich zudem durch ein besonderes architektonisches Merkmal aus: Das Gebäude am alten Rewe-Standort öffnet sich in Richtung Störtal und bietet einen Blick ins Auenland. „Ein Glücksfall“, bezeichnet Hans-Jörg Krützfeldt (CDU), Vorsitzender des städtischen Baugremiums, den Standort mitten in der Stadt.

Hinsichtlich der Baugestaltung brauche kein Einwohner der 19 Kommunen schlaflose Nächte zu haben. „Wir werden eine Architektur bekommen, die leicht und luftig ist.“ Dafür bürge das beauftragte Büro Atelier-Studio 42 aus Neumünster, dessen Chef Reinhold Wuttke mit dem betreffenden Ortsbereich vertraut sei wie kein anderer. „Der Architekt zeichnete in den 80er Jahren die gesamte Innenstadtsanierung verantwortlich“, unterstreicht Peter Löbel. Überzeugt habe auch der aktuelle Entwurf der Verwaltungsunterkunft. „Wir waren damit sehr zufrieden.“ Ein baubegleitender Ausschuss, unter anderem mit dem Kollegen und Fachmann Rainer Kruse (vormaliger Chef des städtischen Bauausschusses) achte außerdem darauf, dass die gut durchdachte Gebäudestruktur wie auch der Kostenrahmen unangetastet blieben. Die Kostensicherheit sei für alle Bürger des Amtes ein Aspekt, bestätigt auf Nachfrage der Architekt. Als einen Baustein für die Kostensicherheit führt er die Gebäudeerstellung auf der alten Gründung und Statik an. Dies binde zwar einerseits, sorge andererseits aber für eine beachtliche Einsparungen.

Hinsichtlich der Gebäudeoptik spricht Wuttke von einer „heiteren Ästhetik“. Der helle Sockel gestalte den oberen Teil der Hauptstraße attraktiver und spiegele die Farbgebung der gegenüberliegenden Bürgerhäuser wieder. Zudem sei das Gebäude auch im Erdgeschoss zu 50 Prozent volltransparent und gewähre eine Aussicht ins Grüne. Auf der Rückseite solle dies durch Baumpflanzungen noch unterstrichen werden. Ein Modell des Gebäudes zur Ansicht für Besucher wird das Architekturbüro zur Einwohnerversammlung heute, 18. Juni um 19 Uhr im Bürgerhaus dabei haben.
Gisela Tietje-Räther (sh:z)