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Pressemitteilung vom 13.06.14
Kreishaus Thema bei der Stadt-CDU
Gespräche vor dem Spargel (von links): Dr. Reinhold Wenzlaff, Waltraut Hansen, Heiner Rickers und Dr. Hans-Georg Helm. <i>Foto: Reimers</i>
Gespräche vor dem Spargel (von links): Dr. Reinhold Wenzlaff, Waltraut Hansen, Heiner Rickers und Dr. Hans-Georg Helm. Foto: Reimers
(Quelle: Glückstädter Fortuna, cr) Lecker essen und über Politik sprechen: Die CDU hatte Mitglieder und Bürger zum Gespräch eingeladen. Nach dem Spargel gab es vom Kreistagsabgeordneten Dr. Reinhold Wenzlaff einen Appell zum Bürgerentscheid Kreishausfassade: „Gehen Sie am 6. Juli zur Wahl und stimmen Sie mit ‚Nein‘!“

Der Kreisfraktionsvorsitzende hatte Bilder vom Kreishaus in Itzehoe zur Demonstration mitgebracht. Denn auch die Glückstädter und die Gäste aus Umlandgemeinden können an dem Sonntag mitentscheiden: Ob die alte Fassade für das Kreishaus in Itzehoe erhalten werden soll oder nicht. „Die Fassade hat nichts Kulturhistorisches“, erklärte Wenzlaff und zeigte Bilder, wie das Haus im Ursprung ausgesehen hatte. „Selbst der Denkmalschutz sagt, dass das Gebäude getrost abgerissen werden kann.“ Bilder zeigte der Christdemokrat auch von dem neuen funktionalen Gebäude, das als Kreishaus entstehen soll. Er plädierte für den Neubau, damit die Mitarbeiter endlich in guten Verhältnissen arbeiten könnten.

Alle Parteien hätten den Abriss einstimmig beschlossen, erklärte Wenzlaff. Allerdings werde befürchtet, dass zu wenige Bürger zur Wahl gehen, die mit Nein stimmen. „Wenn nur die Befürworter des Fassadenerhalts zur Wahl gehen, geht es schief“, appellierte er auch angesichts der hohen Kosten, die ein Erhalt mit sich bringen würde. Emotional wurde er, weil es Anfeindungen gegenüber den Kreispolitikern gegeben hat. „Wir sind nur Feierabendpolitiker.“ Und zudem habe es einige Veranstaltungen zu dem Thema gegeben sowie Bürgerbeteiligungen. „Wir haben mehrfach informiert.“

Der Landtagsabgeordnete und Kreisvorsitzende Heiner Rickers sprach über die Europawahl. „Wir haben nicht so top abgeschnitten wie erwartet“, sagte er selbstkritisch. Zudem informierte er über die Landespolitik, wobei er die einzelnen Minister und ihre Arbeit unter die Lupe nahm. Anke Spoorendonk (SSW) und ihr geplantes neues Gesetz zum Denkmalschutz sah er sehr kritisch: „Wir werden damit Probleme bekommen.“ Deshalb arbeite die CDU dagegen an. Umweltminister Robert Habeck, den er als „Schwiegermuttertyp“ bezeichnete, kam gut weg bei dem Christdemokraten. „Er schiebt kritische Themen an, dass muss man ihm zu Gute halten.“ Auf der anderen Seite blockierten die Grünen Themen wie Breitband, Bahnhalt und A20.

Besonders gewürdigt wurde Waltraut Hansen, die die Geschäfte des Itzehoer CDU-Büros seit über 30 Jahren unter sich hat. CDU-Ortsvorsitzender Dr. Hans-Georg Helm überreichte ihr Blumen und ein Geschenk. „Wir haben immer gut zusammengearbeitet.“
cr (sh:z)