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Pressemitteilung vom 29.04.13
14. Bürgermeisterabend: Abschiede und Dankesworte
Ein Präsentkorb als Dank für Hans-Friedrich Tiemann (rechts) überreichten Hans-Jörn Arp, Reimer Böge und Heiner Rickers (von links). <i>Foto: Möller</i>
Ein Präsentkorb als Dank für Hans-Friedrich Tiemann (rechts) überreichten Hans-Jörn Arp, Reimer Böge und Heiner Rickers (von links). Foto: Möller
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, jo) Der 14. Bürgermeistergesprächsabend im Schweinehof in Agethorst stand ganz im Zeichen des Abschieds und des Dankes. Denn einige der anwesenden Bürgermeister treten zur Kommunalwahl nicht mehr an, ebenso wie Kreispräsident Hans-Friedrich Tiemann.

"Herzlichen Dank für die vertrauensvolle, offene und loyale Zusammenarbeit", sagte der Initiator des Abends, der Steinburger Landtagsabgeordnete und CDU-Ehrenvorsitzende Hans-Jörn Arp. Solange es Frauen und Männer gebe, die in den Gemeinden Verantwortung übernähmen, "mache ich mir um die dörfliche Struktur keine Sorgen", betonte der Abgeordnete.

Er habe die Gesprächsrunde, die in Deutschland wohl einmalig sei, ins Leben gerufen, doch Ideengeber sei Hans-Friedrich Tiemann gewesen. Und auch wenn dieser sich nach der Kommunalwahl ins Privatleben zurückzieht: "Du bist hier immer willkommen, auch wenn Du am Rollator kommst." Zum Abschied erhielt Tiemann von Arp und dem CDU-Kreisvorsitzenden Heiner Rickers einen großen Präsentkorb.

Lob für Tiemann gab es auch vom neuen Landrat Torsten Wendt, der sich bei den anwesenden Bürgermeistern vorstellte. In den vier Wochen seiner Amtszeit habe er nur Gutes über den Kreispräsidenten gehört, er sei ein "herzensguter Mensch". Dies könne er selbst nur bestätigen. Wendt outete sich als Kenner der dörflichen Strukturen, denn er habe acht Jahre als Bürgermeister einer Samtgemeinde in Niedersachsen gearbeitet. Trotzdem erhielt er eines von Heiner Rickers gleich mit auf den Weg: Die Bürgermeister erwarten eine Verwaltung, die auf Recht und Gesetz achte, gleichzeitig aber auch ihren Spielraum, den sie habe, bei Entscheidungen nutze.

Hauptredner des Abends war der CDU-Landesvorsitzende Reimer Böge, der in seinen Ausführungen zahlreiche Bereiche der Landespolitik von Schule über Infrastruktur (Weiterbau A 20, Nordostsee-Kanal, Elbvertiefung) bis hin zu Finanzen streifte. Außerdem betonte er, dass seine Lebensplanung eigentlich nicht auf den CDU-Landesvorsitz ausgerichtet gewesen sei. "Aber wenn die Jungen nicht wollen, müssen die Älteren noch einmal ins Geschirr." Außerdem sei es ja schön zu wissen, dass die Generation 60 plus noch gebraucht werde, betonte der 61-Jährige Politiker und Landwirt.
jo (sh:z)