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Pressemitteilung vom 28.06.12
CDU-Politiker fordert A20 und die Umgehungstraße
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, cr) "Aus Glückstädter Sicht kann man nicht enttäuscht genug sein." Das sagt Dr. Hans-Georg Helm, Ortsvorsitzender der CDU, zu den Plänen, die A20 in dieser Region vorerst nicht zu bauen. Das sei ein "typischer Ostküstenbeschluss", sagt er zu den Plänen der Landesregierung, den Ausbau auf Eis zu legen.


Dr. Helm begrüßt deshalb die Resolution des Kreistages, in der die Landesregierung aufgefordert wird, sich „beim Bund für den Weiterbau der A20 einschließlich Elbquerung nachdrücklich einzusetzen“. Der CDU-Politiker fordert, dass die Interessen der hiesigen Region beachtet werden.

Wegen des geplanten Baus der A20 sind Pläne nicht verwirklicht worden, auf die Glückstadt seit vielen Jahren drängt, wie der Bau einer Ortsumgehung. Vor einigen Jahren gab entstand das Vorhaben, kommend vom Sperforkenweg parallel zu Altendeich und Blomeweg bis Glückstadt eine neue Straße zu bauen mit einer Brücke über die Bahnstrecke. "Der Plan wird nicht mehr diskutiert", sagt Dr. Helm. "Ich fordere jetzt ein Planfeststellungsverfahren. Selbstverständlich im Dialog mit der Blomeschen Wildnis."

Für Glückstadt werde eine Umgehungsstraße immer dringender. Denn der Schwerlastverkehr zerstöre Häuser in der Innenstadt und müsse deshalb umgeleitet werden. "Wir müssen die Stadt für den Schwerlastverkehr sperren." Auf der anderen Seite zeigt der CDU-Politiker Verständnis für die Anlieger des Janssenweg, der Christian IV-Straße und der Steinburgstraße, die dann vom Schwerlastverkehr betroffen wären. Deshalb müsste der Verkehr generell durch eine Umgehungsstraße geregelt werden.

Ein weiteres Thema ist, dass die Stadt durch zwei Bahnübergänge getrennt ist. Nimmt der Zugverkehr wie geplant zu, drohe vor allem der Christian IV-Straße ein Kollaps. "Das sehen wir so kritisch wie die Anwohner dort." Der logische Schluss sei für ihn, die Überlegungen einer Unterführung unter dem Bahnübergang wieder aufzunehmen.

"Wir müssen einen fertigen Plan haben, damit wir loslegen können, wenn es Fördermittel gibt. In Süddeutschland ist es üblich, fertige Pläne zu haben. Wir brauchen den fließenden Verkehr, auch weil immer mehr Touristen in die Stadt kommen."
Christine Reimers (sh:z)