CDU-Kreisgeschäftsstelle - Peter Labendowicz
Poststraße 14 - 25524 Itzehoe
Tel.: 04821 - 2153 - Fax: 04821 - 2155
Email: info@cdu-steinburg.de www.cdu-steinburg.de


 
Pressemitteilung vom 02.01.12
Lotto: CDU sagt "Ja" zu Unternehmer
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, cr) Die CDU bietet ihre Unterstützung für die Ansiedelung des Lotto-Unternehmens von Norman Faber an. CDU-Ortsvorsitzender Dr. Hans-Georg Helm (55) wirbt dafür, dass Faber in der Elbestadt mit offenen Armen empfangen wird. Der Unternehmer hatte vor kurzem bekanntgegeben, dass er seine Internetsparte nach Schleswig-Holstein verlegen wird.

"Faber hat gesagt, Glückstadt ist seine erste Wahl", erklärt Dr. Helm in einem Pressegespräch. "Jetzt erwartet ich von der Stadt ein Signal, dass Norman Faber hier willkommen ist." Das der Kieler Oberbürgermeister Torsten Albig (SPD) mit seiner Stadt wirbt, empfindet Dr. Helm "als irritierendes Störfeuer".

"Das ist so ein typischer Fall: an der Westküste wird vorbereitet und an der Ostseeküste abgegriffen." Damit meint der Glückstädter die Bemühungen des CDU-Landtagsabgeordneten Hans-Jörn Arp, der maßgeblich für das neue Glücksspielgesetz verantwortlich ist. Arp hat auch in Folge Kontakte unter anderem zu Norman Faber hergestellt.

Dass das neue Gesetz wieder gekippt wird, davon geht Dr. Helm nicht aus. "Es ist EU-konform." Außerdem gebe es kein Grund, es zu kippen, weil viele davon profitieren. "Schleswig-Holstein hat einen Standortvorteil", erklärt er, denn die anderen Bundesländer haben nicht so weitereichende Glückspielgesetze. Zur Diskussion über die Thematik sagt er: "Wir dürfen dies nicht als unseriös verdammen – das wäre unseriös."

Ein zweites Thema ist für den Christdemokraten die Verkehrspolitik. In diesem Punkt sieht er die Westküste vernachlässigt. Die Politik in Berlin handelt für ihn diesbezüglich „ohne Sinn und Verstand“. Es geht um den Ausbau der A20, der B5 und den Elbtunnel bei Glückstadt. Werde all dies verschoben, "werden wir um unsere Zukunftschancen gebracht". Denn unklar ist, wann die geplanten Projekte umgesetzt werden. "Wir können nur hoffen, dass es die Mittel für den Neubau einer dritten großen Schleusenkammer des Nordostsee-Kanals gibt."

Wirtschaftsminister Peter Ramsauer unterstellt Helm, dass dieser nur für die Bayern denkt und das Geld dorthin lotst. Doch auch die Bayern bräuchten die Schifffahrt und damit den Schleusenausbau in Brunsbüttel. Viele Firmen würden ihre Produkte per Schiff exportieren.
Christine Reimers (sh:z)