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Pressemitteilung vom 15.07.11
CDU-Landeschef zu Gast bei Firmen
Dr. Christian von Boetticher signiert einen Stein aus Ton. Diesen bekommt er später gebrannt als Gastgeschenk. <i>Foto: Helm </i>
Dr. Christian von Boetticher signiert einen Stein aus Ton. Diesen bekommt er später gebrannt als Gastgeschenk. Foto: Helm
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, cr) Kaffee im "Happytown Beachclub" und Matjesschmaus im "Kleinen Heinrich" - dazwischen Besuche an der Fähre und in der Ziegelei: Dr. Christian von Boetticher hatte gestern ein volles Programm in Glückstadt.

Der CDU-Landesvorsitzende machte auf seiner Tour "Heute für morgen - die Generationen-Tour 2011" Station in der Elbestadt. Mit dabei waren der CDU-Landtagsabgeordnete Hans-Jörn Arp und Glückstadts CDU-Ortschef Dr. Hans-Georg Helm.

Das Treffen mit Fähr-Chefin Hildegard Both-Walberg fand vor Ort am Fähranleger statt - mit einem Kaffee im Kiosk. Die Diskussion war rege, denn Hildegard Both-Walberg fürchtet um die Existenz der Fährlinie Glückstadt-Wischhafen, sollte der Elbtunnel gebaut werden. Dr. Christian von Boetticher wiederum machte keinen Hell daraus, dass er den Bau des Elbetunnels will. Sein Angebot war, sich die Sorgen und Nöte anzuhören, um eventuell helfen zu können.

Für die Fähr-Chefin war ausschlaggebend, dass sie Planungssicherheit braucht. Sie stellte klar, dass ihre Mitarbeiter sich andere Arbeitsstellen suchen würden, sollte mit dem Bau des Tunnels begonnen werden. Ihr Hauptproblem: "Ich kann meinen Mitarbeitern nicht sagen, wie es weitergeht." Eine Möglichkeit wäre in der Bauphase, dass der Staat den privaten Betrieb aufkauft und selbst weiter betreibt, bis der Tunnel fertig ist. Dass die Fährlinie neben einem befahrbaren Tunnel existieren kann, bezweifelte sie aus wirtschaftlicher Sicht.

Von Boetticher und Arp gingen davon aus, dass der Bau in zwei bis drei Jahren beginnt und 2020 abgeschlossen sein könnte. Zudem erklärten beide, dass die Dänen die feste Elbquerung bei Glückstadt wollen, um den Norden zu erschließen. Arp: "Sonst werden auch wir Schleswig-Holsteiner abgehängt."

Dr. von Boetticher nahm auch eines mit aus dem Gespräch: "Hier gibt es keine Musterlösung."

Einfacher hatte er es bei Heinrich Pollmann. Der Besitzer der einzigen Ziegelei in Schleswig-Holstein verströmte höchste Zufriedenheit. "Wir kommen gut klar." Die Geschäfte laufen bestens, weil er sich spezialisiert hat. "Architekten wollen keinen Stein von der Stange." Die Aufträge sind vielseitig: Heinrich Pollmann lieferte zum Beispiel Millionen Steine für Bauten in der Hamburger Hafen-City. Ein weiteres Standbein der Firma "Glückstädter Klinker" sind Sanierungen. Als Beispiel nannte er die Marineschule in Mürwik, wo er zehn Jahre für die Sanierung "230 verschiedene Formsteine" lieferte. Auch Kirchensanierungen sind seine Spezialität. "Teilweise werden die Steine noch mit Hand geformt, wir sind flexibel."

Ansonsten überzeugten sich die CDU-Politiker beim Rundgang durch das Unternehmen, dass in der Ziegelei mit modernsten Computeranlagen gearbeitet wird. Allein eine Million Rohlinge werden im Monat gefertigt. Vieles geschieht im Arbeitsprozess voll automatisch. Trotzdem geht es nicht ohne Mitarbeiter, von denen 19 im Unternehmen neben dem Chef tätig sind.
Christine Reimers (sh:z)