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Pressemitteilung vom 11.03.11
Politischer Rundumschlag am Aschermittwoch
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, cr) "So geht es nicht", sagte Hans-Jörn Arp zu den Plänen der Hamburger, eine Umgehung bei Geesthacht bauen zu wollen. Der CDU-Landtagsabgeordnete ging mit Hamburger Politikern auf einer Veranstaltung der Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung der CDU hart ins Gericht.

Die A 21 ausbauen zu wollen, sei ein Vertrauensbruch. Arp bekannte sich klar zu dem geplanten Elbtunnel bei Glückstadt und den Ausbau der A 20. "Jahrelang ging die Zusammenarbeit mit Hamburg gut - sie war super." Dies hätte sich seit der jüngsten Wahl in der Hansestadt geändert. Eine Stunde machte Arp einen politischen Rundumschlag, aufgelockert durch ein paar pointierte, politische Witze.

Im Vorwege hatte Dr. Jan Reimers, Kreisvorsitzender der Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung der CDU, die zahlreichen Gäste im Königs Keller zum politischen Aschermittwoch begrüßt – unter ihnen Itzehoes Bürgermeister Dr. Andreas Koeppen und Glückstadts Bürgermeister Gerhard Blasberg sowie Gäste aus der Politik und Wirtschaft aus dem Kreis Steinburg.

Die Themen von Arp waren breit gefächert. Er sprach von Politikverdrossenheit und "Egoisten", die sich für Gutmenschen halten und als solche gegen alles angehen und der Politik erklären wollen, wie es nicht geht.Der Abgeordnete ging auch auf wirtschaftliche Themen ein. Und betonte, dass es der Mittelstand sei, der für Vollbeschäftigung sorge und für den die Politik gute Rahmenbedingungen schaffen müsse. Die Mittelständler seien die Stützen der Demokratie. Dort, wo es keinen Mittelstand gebe, wie in Nord-Afrika, China und Indien, gebe es keinen Unternehmergeist. "Wir müssen den Geist des Einzelnen fördern."

Einen breiten Raum nahm die Energiepolitik ein. Arps Fazit: "Wer Strom produziert, muss auch dafür sorgen, dass er ins Netz kommt." Und er betonte, dass die Industrie auf kostengünstigen Strom angewiesen sei. Zuletzt ging er auf Zahlen ein. 800 000 Arbeitnehmer gibt es heute in Schleswig-Holstein. Im Jahr 2020 werden es 50 000 weniger sein. "2050 fehlen bereits 400 000 Arbeitnehmer auf dem Arbeitsmarkt." Kinder bekommen, das könne die Politik nicht regeln, erklärte Arp. "Wir müssen etwas dagegen halten." Nach diesem Satz scherzte Bürgermeister Blasberg aus dem Publikum: "Dann muss ich jetzt los."
cr (sh:z)