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Pressemitteilung vom 29.12.10
CDU: Mit neuen Ideen ins Jahr 2011
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, Joachim Möller) Die Querelen sind abgehakt – die CDU blickt voraus. Im neuen Jahr wollen sich die Christdemokraten wieder ausschließlich der Politik und der Gemeinde widmen. Das betonen Vorstand und Fraktion gegenüber unserer Zeitung.


Das abgelaufene Jahr hatte für die CDU Hohenlockstedt reichlich Nackenschläge gebracht. Fünf Mitglieder verließen im Streit die Fraktion, gründeten eine eigene Wählervereinigung. "Alle fünf haben mittlerweile die Partei verlassen und sind damit einem Ausschlussverfahren zuvorgekommen", sagt der Vorsitzende Frank Ritter. Enttäuschend sei, dass sie das Mandat in der Gemeindevertretung mitgenommen hätten, dies habe der Bürger bei der Kommunalwahl so sicher nicht im Blick gehabt. Jetzt gelte es, den etwas geschrumpften Mitgliederbestand zu erhöhen, "das steht ganz oben auf der Wunschliste". Um die Bürger noch mehr teilhaben zu lassen an der CDU-Politik, plant die Partei mehr öffentliche Sitzungen. Auch eine neue Internetseite (www.cdu-hohenlockstedt.de), die von Udo Bujack betreut wird, ist im Aufbau.

Einig seien sich Vorstand und Fraktion, die Haushaltskonsolidierung, die sich die CDU seit Jahren auf die Fahnen geschrieben habe, fortzuführen, so Ritter. Ein Instrument dafür sei ein Gemeindeentwicklungsplan, der mittel- bis langfristig angelegt sein müsse. Die Fragen: Wo wolle die Gemeinde hin, was wolle erreicht werden? müssten darin beantwortet werden. "Dafür brauchen wir ein langfristiges Konzept", sagt Ritter. Dieses müsse alle wichtigen Bereiche enthalten wie Schule, Gewerbe, Wirtschaft und Infrastrukturprojekte. Es gehe darum, die Gemeinde noch attraktiver zu machen, Image, Schulstandort, Einwohnerzahl und Dorfschaften zu stärken sowie die Kinder- und Jugendarbeit zu fördern.

Für den Bereich des Bauausschusses gehe es im kommenden Jahr darum, die Feuerwehren – hier stehen Millionen-Investitionen an – zu ordnen. "Dafür warten wir auf den Feuerwehrbedarfsplan", sagt Dietmar Dümcke. Wohnbebauung, Fortentwicklung Hungriger Wolf und gegebenenfalls die Ausweisung neuer Baugebiete seien weitere Ziele der CDU.

Für die Jugend- und Sozialarbeit betont Uwe Koslowski, dass die Christdemokraten hier weiterhin einen Schwerpunkt setzen. Das Sommerferienprogramm werde unterstützt, ebenso wie das Kinder- und Jugendparlament. Ein Hintergrund all dieser Aktivitäten, auch bei der Schule, sei die Eindämmung der Jugendkriminalität.

Vorrangiges Ziel im Bereich Umwelt und Tourismus ist die Öffnung des ehemaligen Munitionsdepots für die Öffentlichkeit. "Wir hoffen, diesen Dauerbrenner endlich voranbringen zu können", sagt Jörg Hahnekopf. Weiterhin gelte es, die Lohmühle zu stärken. „Je mehr Augenmerk auf sie fällt, desto besser für den Ort.“ Ein wichtiges Thema sei auch die Sauberkeit im Ort. Hier liefen Gespräche mit der Hartz-IV-Behörde wegen eines Ordnungsdienstes. Über die CDU sei ein Antrag gestellt worden, entsprechendes Personal einzustellen.

Das ausgeprägte Eigenleben der Dorfschaften will Lothar Schlutz erhalten. "Wir wollen die Attraktivität dort erhalten." Im Gegensatz zum Ortskern würde Einwohnerzahl in den Dorfschaften noch steigen. So gebe es zum Beispiel in Springhoe bei 200 Bürgern allein 50 Kinder. Nach Möglichkeit solle auch die Feuerwehr erhalten bleiben, dies müsse aber der Bedarfsplan zeigen.

Der Fraktion stellt der Vorsitzende Rainer Holste ein gutes Zeugnis aus. Die Arbeit laufe gut. "Alle wesentlichen Inputs werden von der CDU eingebracht." Die Ideen würden jedoch von den anderen Politikern meist mitgetragen. Auch die Zusammenarbeit mit den anderen Fraktionen – und hier besonders mit der SPD – sei reibungslos.
Joachim Möller (sh:z)