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Pressemitteilung vom 28.10.10
"Mittelstandsoffensive" für Schleswig-Holsteins Wirtschaft
Zufrieden mit er guten Resonanz auf die CDU-Mittelstandsveranstaltung: Minister Jost de Jager, Dr. Jan Reimers und Stephan Golde (v.l.).
Zufrieden mit er guten Resonanz auf die CDU-Mittelstandsveranstaltung: Minister Jost de Jager, Dr. Jan Reimers und Stephan Golde (v.l.).
Gute Resonanz beim Ministerbesuch: Mehr als 70 Gäste nutzten die Gelegenheit, auf Einladung der CDU-Mittelstandsvereinigung (MIT) bei der Firma "Rekord, Fenster und Türen" mit Wirtschaftsminister Jost de Jager zu diskutieren.


Nachdem der Steinburger MIT-Vorsitzende Dr. Jan Reimers die Vertreter aus unterschiedlichsten Wirtschaftsbranchen begrüßt hatte, stellte Rekord-Geschäftsführer Stephan Golde ein Unternehmen vor, dass die Stärken der mittelständischen Wirtschaft eindrucksvoll unter Beweis stellt. Der Dägelinger Betrieb hat die Krise ohne Kurzarbeit oder gar Kündigungen überstanden - mit innovativen Produkten und einem engagierten Mitarbeiterstamm sind nun trotz eines umkämpften Marktes deutliche Umsatzsteigerungen anvisiert.

Diesen Erfolg sah dann auch der Minister als gutes Argument für eine noch stärkere Ausrichtung auf die mittelständische Wirtschaft, "Mittelstandspolitik gehört ins Zentrum der Wirtschaftspolitik", sagte de Jager: "Nur durch seine überwiegend mittelständischen Unternehmen, mit ihrer Treue zu Mitarbeitern und Standort, ist es Schleswig-Holstein gelungen, gut durch die Krise zu kommen." Diesen Vorsprung gegenüber anderen Standorten gelte es nun durch eine gezielte "Mittelstandsoffensive" weiter auszubauen. Hierfür nannte der CDU-Politiker fünf hauptsächliche Ansatzpunkte. Die Finanzierung von Unternehmen müsse durch schnelle Bearbeitung von Förderanträgen vereinfacht werden, gleichzeitig sei es dringend erforderlich, die Zusammenarbeit von Wirtschaft und Forschung auszubauen. "In diesem Bereich ist das ISIT in Itzehoe eine echte Erfolgsgeschichte", sagte de Jager und kündigte weitere Investitionen an: "Wir werden ganz erheblich Geld in die Hand nehmen, um das ISIT auszubauen."

Wichtig sei es aber auch, rechtzeitig auf den sich immer klarer abzeichnenden Fachkräftemangel - vor allem im technischen Bereich - zu reagieren. Einen weiteren Ansatzpunkt sah der Minister in einer intensiveren Kooperation mit Hamburg: "Als gemeinsamer Standort sind wir stärker - dabei gilt es aber darauf zu achten, dass nicht nur die Metropolregion, sondern auch der Norden von der Zusammenarbeit profitiert", sagte de Jager. Keinen Zweifel ließ er schließlich an der Notwenigkeit der geplanten großen Infrastrukturprojekte von der Fehmarnbeltquerung bis zur A20: "Verkehrspolitik ist und bleibt ein zentrales Thema für die Wirtschaft - diese großen Projekte werden starke Wachstumsimpulse auslösen und ganzen Regionen völlig neue Chancen eröffnen."