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Pressemitteilung vom 24.08.10
Konzepte für Bücherei und Jugendarbeit
Intensive Diskussion zu Grundsatzthemen: Udo Bujack, Frank Ritter, Martin Kayenburg und Rainer Holste (v.l.).
Intensive Diskussion zu Grundsatzthemen: Udo Bujack, Frank Ritter, Martin Kayenburg und Rainer Holste (v.l.).
Grundsatzarbeit bei den Hohenlockstedter Christdemokraten: Zusammen mit Landtagspräsident a.D. Martin Kayenburg und dem neuen Ortsvorsitzenden Frank Ritter beschäftigte sich die CDU-Fraktion mit Konzepten für die Bücherei und die Jugendarbeit.


Für die bisherige Arbeit der Bücherei gab es dabei einmütig höchste Anerkennung. "Unsere Bücherei ist ein Juwel!" sagte Udo Bujack, der die Konzeption erarbeitet hat. Fraktionschef Rainer Holste hob insbesondere das Engagement und die Leistungen der Mitarbeiter hervor.
In diesem Sinne soll es nach Vorstellung der Christdemokraten auch nach dem zum Jahresende anstehenden Wechsel in der Leitung der Bücherei weiter gehen. Bei leicht aufgestockten Personalstunden sieht ihr Konzept eine fortlaufende Aktualisierung der derzeit 16300 Medien mit wachsender Berücksichtigung des Multimediabereichs vor. Hervorgehoben wird die Bedeutung der Bücherei als Begegnungsstätte mit zahlreichen Angeboten von der Schularbeitenhilfe über Spielnachmittage und Lesenächte bis zu Vorträgen. Dass sich in der Bibliothek zahlreiche Hohenlockstedter aller Altersgruppen begegnen, zeigt ein Blick auf die Kundenstatistik. 1320 Kunden sorgten für stattliche 50000 Entleihungen - insgesamt gehört ein knappes Viertel aller Hohenlockstedter Einwohner zum festen Kundenstamm. Auffällig ist dabei der hohe Anteil von Kindern und Jugendlichen, die etwa die Hälfte der Büchereikundschaft stellen. "Man kann es gar nicht hoch genug einschätzen, wenn jemand die Kinder von der Straße weg und zum Lesen bringt", unterstrich Rainer Holste das Engagement der Bücherei für die Jugend.

Ein Gesamtkonzept für die offene Kinder- und Jugendarbeit stand für die Christdemokraten als zweites Grundsatzthema auf der Tagesordnung. Als profunde Basis sahen sie dabei ein von den beiden Mitarbeitern des Jugendzentrums (JuZe) ausgearbeitetes Papier. "Man muss das Rad nicht neu erfinden, hier ist von den Mitarbeitern sehr gute Arbeit geleistet worden", lobte Udo Bujack das umfangreiche Konzept. Neben einigen eher redaktionellen Änderungen beschränkten sich die CDU-Politiker so auf wenige schwerpunktmäßige Ergänzungen. Besonderen Bedarf attestierten sie dabei dem Bereich der Straßensozialarbeit. Als "Streetworker" sollen die JuZe-Mitarbeiter gerade bei Festen und Veranstaltungen verstärkt zum Einsatz kommen, um Problemen mit Alkohol und Gewalt entgegenzuwirken.