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Pressemitteilung vom 02.12.09
Junge Union fordert Kreuze in allen Schulen
Der Vorstand der Jungen Union.
Der Vorstand der Jungen Union.
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, nr) Ein Positionspapier zum Anbringen von Kreuzen in Schulen sowie Vorstandswahlen standen im Mittelpunkt der Kreisverbandestages der Steinburger Jungen Union.

Wie sehr der CDU-Nachwuchs hinter seiner Führungsmannschaft steht, zeigten vor allem die Wahlergebnisse – alle Positionen wurden einstimmig bestätigt. Alter und neuer Kreisvorsitzender ist Martin Kreczko (21) der sich freudestrahlend für das Vertrauen bedankte und versprach, in den nächsten zwei Jahren "weiterhin alles zu geben, um die Junge Union auf Erfolgskurs zu halten".

Zwei neue Gesichter hat die Junge Union mit Stellvertreterin Agneta Peters (24) sowie Robert Kitzmann (22) als Schatzmeister präsentieren können. Komplementiert wird der Vorstand durch die Beisitzer Willem Lüschow (22), Jan-Hendrik Helm (17), Krischan Reese (18) sowie Jan-Ulrik Heydorn (19).

Mit Landesvorstandsmitglied Jana Behrens (24), die die Liste für die Landesgremien anführt, bleibt die hiesige Junge Union auch überregional präsent.

Nach den Wahlen ging es dann bei den jungen Konservativen etwas lebhafter weiter, als Jan Potocki (23) das von Martin Kreczko und ihm eingebrachte Positionspapier zum Umgang mit christlichen Symbolen in Schulen vorstellte. Das Papier der Beiden sei, so heißt es in der Mitteilung, durchaus als "stramm konservativ" zu bezeichnen und berufe sich vor allem auf die christliche Tradition Deutschlands.

In der Antragsbegründung sagte Potocki: "Die Bundesrepublik ist durch den christlichen Glauben geprägt, und das Kreuz als Zeichen dafür stellt in logischer Folge das Symbol unserer gemeinsamen Identität dar." Weiter führte er aus, dass dieser "Kulturhistorische Grundpfeiler nicht einfach aus dem öffentlichen Raum verbannt werden darf". Rein rechtlich sei der Umgang mit christlichen Symbolen in Schulen derzeit durch ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 1995 geregelt, mit welchem rein faktisch alle Kreuze und Kruzifixe aus Schulen verbannt würden. Dass sich die JU mit diesem Urteil nicht so recht anfreunden wollen, zeigt die fast einstimmige Zustimmung zum Positionspapier, in welchem die Bundesregierung dazu aufgefordert wird, ein Gesetz zu schaffen, welches das Anbringen von Kreuzen in Klassenräumen eindeutig ermöglicht. "Schön", sagte Martin Kreczko nach der Abstimmung, "dass wir uns hier so einig sind – nun wollen wir sehen, wie die Kreis-CDU zu unser Meinung steht".

Gefreut über die Gesinnung "seines" Verbandes hat sich auch deren Ehrenvorsitzender Dr. Volker Rehder, der in einem etwas längeren Grußwort einen Abriss über die derzeitige politische Lage gab und dabei nicht vergaß den Einsatz der Jungen Union angemessen zu würdigen.
Strukturell sei die Junge Union in Steinburg "der größte und vor allem der aktivste politische Jugendverband im Kreis", wie Martin Kreczko in seinen Schlusswort hervorhob. "Schade allerdings ist", so Kreczko weiter, "dass unsere Mutterpartei unser Engagement viel zu selten würdigt, wenn es darum geht, jungen Menschen Verantwortung in Parteigremien zu übertragen."
nr (sh:z)