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Pressemitteilung vom 16.09.09
Lebhafte Diskussion in Horst
Lebhafte Talkrunde in Horst: Hans-Jörn Arp und Dr. Rolf Koschorrek mit Moderator Peter Harder.
Lebhafte Talkrunde in Horst: Hans-Jörn Arp und Dr. Rolf Koschorrek mit Moderator Peter Harder.
Wirtschaft, Verkehr, Finanzen, Gesundheit, Bildung, Energie - bei einer Kandidaten-Talkshow der Horster CDU mit dem Bundestagsabgeordneten Dr. Rolf Koschorrek und dem Landtagsabgeordneten Hans-Jörn Arp wurde kaum ein politisches Thema ausgelassen.

"Man nennt mich in Kiel schon Arp20", unterstrich Hans-Jörn Arp schmunzelnd seinen hartnäckigen Einsatz für den Bau der Autobahn. Wichtig sei es dabei, den positiven Effekt für die Anrainergemeinden der neuen Verkehrsschlagader zu nutzen. "Gerade der Bereich Hohenfelde/Horst wird ein Sahnestück, ein Standort, der mit nichts Anderem in Deutschland zu vergleichen ist", betonte Arp die Bedeutung des künftigen Autobahnkreuzes.

Einigkeit herrschte bei beiden CDU-Politikern zu einem breiten Energiemix aus regenerativen Energien, aber auch Kohle und Kernkraft als Grundlastträgern. "Wir können auf absehbare Zeit nicht völlig auf erneuerbare Energien umstellen", sagte Koschorrek und mahnte lange überfällige Verbesserungen in einem bisher wenig beachteten Bereich an: "Wir haben immer noch Überlandleitungen mit bis zu neun Prozent Leistungsverlust - das ist nicht hinnehmbar, hier gibt es dringenden Nachholbedarf." Grundsätzliche Änderungen forderte Koschorrek auch für das Gesundheitswesen. "Ulla Schmidt ist seit Jahren bemüht, ihr Ministerium in ein Amt für Volksgesundheit umzubauen und aus Berlin bis in das absolut letzte Detail hineinzuregieren", kritisierte Koschorrek Bürokratie und Zentralismus: "Wir als Union wollen mehr Verantwortung in der Region, mehr Wettbewerb und mehr Transparenz."

Regionale Verantwortung und Wettbewerb sah Hans-Jörn Arp auch als gutes Rezept zur Verbesserung der Schullandschaft. "Die Lernziele müssen klar definiert sein, beim Weg dahin müssen die Schulen mehr Freiheit haben", sagte Arp und sprach sich für eine Neuausrichtung der Bildungspolitik aus: "Wir müssen die seit Jahrzehnten geführte Diskussion über Systeme beenden und endlich den Blick auf die Inhalte richten." Gerade die grundlegenden Inhalte, pflichtete Koschorrek ihm bei, seien in der Vergangenheit oft sträflich vernachlässigt worden: "Es kann nicht angehen, dass Schülern an der Berufsschule erst einmal die Grundrechenarten beigebracht werden müssen."