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Pressemitteilung vom 24.01.07
2008 ein neuer Kreistag - und dann ein Nachfolger für Rocke
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, Volker Mehmel) Beim Thema Kreis- und Verwaltungsreform strahlt Hans-Jörn Arp inzwischen eine gewisse Gelassenheit aus. "Vom Kreisverband aus machen wir da jetzt nichts mehr", kündigt er an, jetzt erst einmal die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung auf Landesebene abwarten zu wollen. "Wir warten auf Vorschläge für die künftige Aufgabenverteilung und auch den Abbau von Aufgaben", sagt Arp.

Er fügt hinzu: "Noch immer gibt es zu viele Gesetze und Aufgaben - und Leute, die sich damit befassen müssen." Kritisch äußert sich Arp über den für die Kommunalreform zuständigen Innenminister Ralf Stegner (SPD). "Wir stehen vor einem Scherbenhaufen." Ansonsten ist der CDU-Kreisvorsitzende ohnehin davon überzeugt, dass es vor dem Jahr 2012/2013 nicht zu allzu großen Veränderungen kommt. "Ich gehe davon aus, dass unsere Leute 2008 für fünf Jahre in einen Steinburger Kreistag gewählt werden." Entsprechend bereiten sich die Christdemokraten für dieses Jahr denn auch auf die Aufstellung von Kandidaten für die Kreistagswahl im Mai nächsten Jahres vor. Im Herbst sollen die Bewerber für das Kreishaus präsentiert werden. Der neue Kreistag wird sich dann auch gleich mit der Wahl eines Landrats befassen müssen. Die Amtszeit von Dr. Burghard Rocke läuft 2009 ab. "Das wird noch einmal eine Direktwahl geben", sagt Hans-Jörn Arp voraus. Er ist davon überzeugt, dass es ausreichend kompetente Bewerber für das höchste Verwaltungsamt im Kreis Steinburg geben wird.

Für dieses Jahr wie auch für das Wahlkampfjahr 2008 sieht Arp seinen CDU-Kreisverband gut aufgestellt. Vor einem Jahr, so erinnerte er, habe er festgestellt, dass es in Steinburg keinen Grund zum Jammern gebe. Diese Aussage gelte nach wie vor. Inzwischen mache sich auch in dieser Region der wirtschaftliche Aufschwung bemerkbar. "Ich rechne für dieses Jahr auch bei uns mit einem weiteren Abbau der Arbeitslosigkeit", gibt sich der Christdemokrat zuversichtlich. Ein Grund dafür ist aus seiner Sicht auch die Aufnahme des Kreises Steinburg in das Fördergebiet für Gelder aus sogenannten Gemeinschaftaufgaben (GA-Mittel). "Es liegt bereits eine ganze Reihe von Anträgen kleinerer und mittlerer Unternehmen aus Steinburg im Wirtschaftsministerium vor", sagte er. Einzelheiten könne er dazu allerdings noch nicht nennen. Im wesentlichen handele es sich um Betriebe aus der Energie- und der Ernährungswirtschaft. Arp hofft in diesem Zusammenhang, dass insbesondere Unternehmen mit dünner Eigenkapitaldecke durch entsprechende Fördermittel geholfen werden könne. Daneben werde es im Wirtschaftsraum Brunsbüttel Milliardeninvestitionen geben, die sich ebenfalls positiv auf Steinburg auswirkten. Zuversichtlich zur wirtschaftlichen Entwicklung äußert sich auch der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Rolf Koschorrek. Während er sich über die Investitionen im Raum Brunsbüttel freut, sieht er den Standort Glückstadt allerdings als Sorgenkind. "Wir bemühen uns aber auch in Berlin nach Kräften, hier etwas auf die Beine zu stellen", sagt er.
Volker Mehmel (sh:z)