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Pressemitteilung vom 26.08.09
Neue Perspektiven für Lägerdorf
Die Lägerdorfer Zukunft im Blick: Uwe Gaetje, Hans-Jörn Arp, Jürgen Tiedemann, Heiner Rickers und Horst Jeworek (v.l.).
Die Lägerdorfer Zukunft im Blick: Uwe Gaetje, Hans-Jörn Arp, Jürgen Tiedemann, Heiner Rickers und Horst Jeworek (v.l.).
Sinkende Einwohnerzahlen, ein tiefroter Haushalt - in den vergangenen Jahren hatte die Gemeinde Lägerdorf mit Problemen zu kämpfen. Dass es für die Zukunft aber auch große Chancen gibt, zeigte ein Gespräch der CDU-Landtagskandidaten Hans-Jörn Arp, MdL, und Heiner Rickers mit örtlichen Politikern.


Zu einer neuen Lebensader für die Gemeinde könnte sich insbesondere die A20 mit ihrem nahe gelegenen Autobahnkreuz mit der A23 entwickeln. Diesen Standortvorteil, erklärte der CDU-Ortsvorsitzende Jürgen Tiedemann, könnte Lägerdorf gemeinsam mit den Nachbargemeinden Rethwisch und Neuenbrook für ein Industriegebiet mit nahezu perfekter Verkehrsanbindung nutzen. Von den ehrgeizigen Plänen der Kommunalpolitiker zeigte sich der CDU-Verkehrsexperte Hans-Jörn Arp rundum begeistert: "Das ist genau die Entwicklung, die wir für die Westküste durch die A20 erwarten. Durch die Autobahn entsteht ein wichtiger europäischer Verkehrsweg, der in unserer Region für Investitionen und Arbeitsplätze sorgen wird", sagte Arp und hob die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit bei der Planung hervor: "Das ist der richtige Weg, nur so kann es gehen."

Für einen möglichen Zuzug als Folge zukünftiger Gewerbeansiedlungen sah Tiedemann die Gemeinde dabei deutlich besser gerüstet als in der Vergangenheit. Durch einen Kooperationsvertrag mit dem Unternehmen Holcim gäbe es nun gute Aussichten, neue Wohngebiete zu erschließen, sagte der Vorsitzende des Lägerdorfer Bau- und Verkehrsausschusses.

Interessante Perspektiven eröffnete aber auch ein Blick in die etwas fernere Zukunft. Wenn sich die ausgebeuteten Lägerdorfer Kreidegruben langsam mit Wasser füllen, soll im Abbaugebiet die Natur wieder ihren Einzug halten. Eine touristische Nutzung sei damit aber keinesfalls gänzlich ausgeschlossen, betonten auch die Kommunalpolitiker Uwe Gaetje und Horst Jeworek. Eine Seenplatte wenige Autobahnminuten vor Hamburg könnte - gerade auch in Verbindung mit einem bereits seit längerem geplanten Kreidemuseum - durchaus Besucher nach Lägerdorf locken, waren sich die CDU-Politiker einig.

Der Landtagskandidat Heiner Rickers sah dabei einen idealen Ansatzpunkt für das EU-Förderprogramm "Aktivregion": "Hier geht es darum auszuloten, was möglich ist und vor Ort ein Konzept für die Zukunft der Gemeinde zu entwickeln. Das ist genau die Idee, die hinter der Aktivregion steckt", sagte Rickers und versprach die Initiative unterstützend zu begleiten.