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Pressemitteilung vom 18.01.09
Ärztehonorare - Nachbesserung in Sicht
Oelixdorfer CDU-Grünkohl fand gute Resonanz: Dr. Rolf Koschorrek (l.) mit dem Ortsvorsitzenden Willi Breiholz.
Oelixdorfer CDU-Grünkohl fand gute Resonanz: Dr. Rolf Koschorrek (l.) mit dem Ortsvorsitzenden Willi Breiholz.
Einen Überblick zu aktuellen politischen Themen gab der Bundestagsabgeordnete Dr. Rolf Koschorrek beim mit 55 Gästen gut besuchten Grünkohlessen der Oelixdorfer CDU. Erleichtert zeigte sich Koschorrek dabei über neue Verhandlungsergebnisse bei der Honorarverteilung für Schleswig-Holsteins niedergelassene Ärzte.

Nachdem zum Teil drastische Einkommensverluste drohten, hat der Bewertungsausschuss aus Krankenkassen- und Ärztevertretern nun regionale Nachbesserungen beschlossen. "Damit gibt es für unsere niedergelassenen Mediziner zumindest keine Existenzbedrohung mehr", sagte Koschorrek und mahnte stärkere Unterstützung insbesondere für Landärzte an: "Bei den bisherigen Verhandlungen lag der Blick zu stark auf den Städten. Es darf nicht sein, dass wirklich fleißige Ärzte, die die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen sicherstellen, bei einer Reform, die mehr Geld ins System bringt, in den Ruin geführt werden."

Angesichts einer immer stärkeren Überalterung der Ärzteschaft sei es nun entscheidend, jungen Medizinern die Übernahme ländlicher Praxen zu ermöglichen. Gefordert seien aber auch neue, kreative Ansätze, wie eine stärkere Verknüpfung von Betreutem Wohnen, Mehrgenerationenhäusern und medizinischen Angeboten, betonte Koschorrek: "Wir müssen die Versorgung erhalten und ausbauen - sonst bluten die kleinen Gemeinden aus."

Starke Impulse für die Region erwartete der CDU-Politiker durch die im Konjunkturprogramm des Bundes vorgesehen Investitionen in den Ausbau von Infrastruktur. Mit der A 20, dem Kanalschleusenbau, der Elbvertiefung, aber auch zahlreichen kleineren Projekten, gäbe es gute Chancen, überdurchschnittlich von der Förderung zu profitieren, sagte Koschorrek: "Viele Maßnahmen können jetzt deutlich schneller umgesetzt werden, als wir uns dass noch vor einem halben Jahr vorgestellt hatten."