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Pressemitteilung vom 19.01.09
"Unsere Soldaten fehlen uns"
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, lpe) "Schön, mal wieder Bundeswehr-Angehörige in unserem Kreis zu haben." Dafür hatten CDU-Fraktionschef Ralph Busch und Ortsvorsitzender Heinz Köhnke selbst gesorgt: Als Gastredner beim Neujahrsempfang gestern im Hotel "Mercure" begrüßten sie Oberstarzt Dr. Ulrich Pracht, Kommandeur des Sanitätskommandos I in Kiel.


Pracht skizzierte vor mehr als 100 Gästen unter der Überschrift "Sanitätsdienst der Bundeswehr im Norden – Auftrag und Mittel" die Entwicklung des Sanitätswesens im Allgemeinen und des militärischen Sanitätsdienstes im Besonderen. Ihm unterstehen in einem der vier deutschen Sanitätskommandos , das für den ganzen Norden zuständig ist, Truppenärzte, Bundeswehrkrankenhäuser, Versorgungszentren sowie Sanitäts- und Lazarettregimenter – 5000 Soldaten und 1000 zivile Kräfte, die 90 000 Soldaten versorgen. In die Krankenhäuser kämen regelmäßig auch zivile Patienten, so Pracht. "Denn Soldaten sind von Berufs wegen eher gesund und bieten daher nicht das Krankheiten- und Verletzungsspektrum, das für die Ausbildung unseres Fachpersonals wichtig ist."

Dass die Bundeswehr zu einer "Armee im Einsatz" geworden sei, wirke sich auch auf den Sanitätsdienst aus, der ohnehin schon früh und dann immer wieder im Ausland tätig geworden und schlicht unverzichtbar sei. "Unbedingt" sei man auch auf Reservisten angewiesen. Ein wichtiges Einsatzgebiet: Hilfe bei Notfällen im Inland.

Pracht dankte für die Kontakte der Stadt zum Lazarettregiment 11 in Seeth, früher Breitenburg. Gepflegt würden diese besonders durch Köhnke als Bürgervorsteher, hob Busch hervor. Beide schenkten Pracht eine Laterne. Und Busch betonte: "Unsere Soldaten fehlen uns."
lpe (sh:z)