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Pressemitteilung vom 02.12.08
Austermann: Mit Optimismus die Wirtschaft ankurbeln
Ehrungen (v. li.): Dietrich Austermann, Klaus Lamprecht, Günter Bockwoldt, Frank Weimann, Heinz Köhnke, Ralph Busch, Manfred Oberländer, Jens Rohde und Manfred Schinnagel. <i>Foto: Götz</i>
Ehrungen (v. li.): Dietrich Austermann, Klaus Lamprecht, Günter Bockwoldt, Frank Weimann, Heinz Köhnke, Ralph Busch, Manfred Oberländer, Jens Rohde und Manfred Schinnagel. Foto: Götz
(Quelle: nr, kgo) Wirtschaftsminister ist er nicht mehr – aber sein Motto aus der Amtszeit hat Dietrich Austermann beibehalten: "Ich habe immer gesagt: Als Wirtschaftsminister ist man Handelsreisender in Sachen Optimismus", sagte Austermann während der Jahresversammlung des CDU-Ortsverbands.

"Mit Pessimismus kann man nichts erreichen." Man dürfe nicht fern der Realität sein, "aber wer keinen Optimismus hat, wird nicht investieren oder konsumieren".

Es müsse von der Politik eine positive Stimmung verbreitet werden – gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie der derzeitigen Finanzkrise. Ein Grund für diese ist aus Austermanns Sicht: "Es wurde eine Sprache gesprochen, die die Handelnden selbst nicht mehr verstanden haben.“ Doch wer diese hinterfragte, wurde kritisiert oder ausgelacht. „Es war das Verhalten von Lemmingen." Die Auswirkungen der Krise träfen Schleswig-Holstein weniger stark als andere Regionen, "weil wir eine mittelständische Wirtschaftsstruktur haben".

Austermanns Rezept fürs Ankurbeln der flauen Konjunktur: "Sparen und mehr investieren." Die Steuern müssten sinken. Der Solidaritätszuschlag könne wegfallen – zumal die Förderung des Ostens nicht nur gute Auswirkungen habe. "Wenn Freenet sagt ‚Wir streichen Stellen im Norden und weiten uns dafür in Thüringen aus‘ oder wenn es in Mecklenburg-Vorpommern 50 Prozent Zuschuss gibt, wo es in Schleswig-Holstein 15 sind, dann ist dieser Kurs nicht mehr zu rechtfertigen."

Für die Region sieht Austermann gute Perspektiven, "wenn wir vernünftige Wirtschaftspolitik machen". Die Infrastruktur müsse verbessert werden. "Und man muss darüber nachdenken, den Wirtschaftsraum Brunsbüttel in den Kreis Steinburg zu erweitern."

Ein wunder Punkt, wie die Diskussion zeigte. Warum der Bau von Kohlekraftwerken gefördert werde, wenn man doch CO2 sparen wolle, fragte Klaus Lamprecht – zumal Austermann doch vor ein paar Jahren noch starker Verfechter der regenerativen Energien war, wie Frank Weimann ergänzte. "Wir brauchen mehr Angebot im Bereich Energie, um die Strompreise zu senken", betonte Austermann. Zudem gebe es Nachholbedarf, weil alte Kraftwerke vom Netz gehen. Und: "Die alten Kohlekraftwerke sind Dreckschleudern." Die neuen hätten eine bessere CO2-Bilanz. "Man kann nicht ein neues Kraftwerk ablehnen, wenn dafür ein altes abgeschaltet wird."


Treue Mitglieder
Für langjährige Treue zur CDU wurden vom Ortsvorsitzenden Heinz Köhnke ausgezeichnet: Lydia Köhnke, Malte Gyllensvärd, Manfred Oberländer (alle 20 Jahre), Frank Weimann, Ingeborg Lamprecht, Jens Rohde, Klaus Lamprecht (25 Jahre), Dr. Hartmut Berg, Dr. Johannes Neumann und Günter Bockwoldt (30 Jahre) sowie Alexander Horst und Manfred Schinnagel (35 Jahre).
kgo (Norddeutsche Rundschau)