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Pressemitteilung vom 21.11.08
Grünkohl, Politik und Jazz
Gute Stimmung beim Horster CDU-Grünkohl: Hans-Jörn Arp, der Ortsvorsitzende Peter Harder und Dr. Rolf Koschorrek (v.l.).
Gute Stimmung beim Horster CDU-Grünkohl: Hans-Jörn Arp, der Ortsvorsitzende Peter Harder und Dr. Rolf Koschorrek (v.l.).
Eine - diesmal besonders gelungene - Verbindung von Politik und Musik gab es beim Grünkohlessen der Horster CDU. Bei der mit dem Landtagsabgeordneten Hans-Jörn Arp und seinem Bundestagskollegen Dr. Rolf Koschorrek prominent besetzten Politik rückte dabei die Finanzkrise fast von selbst in den Mittelpunkt.

"Was hat die geritten?" fragte sich Arp angesichts immer neuer Enthüllungen zur HSH Nordbank: "Die Aufgabe der Nordbank ist es, lokale Unternehmen zu unterstützen - und nicht auf Kosten des Steuerzahler an der Wallstreet zu spekulieren." Gefordert sei nun rückhaltlose Aufklärung: "Wir wollen wissen: Wer trägt dafür die Verantwortung?" Aufgabe der Politik sei es jetzt, bei allen globalen Verwicklungen die kleinen und mittleren Unternehmen nicht aus den Augen zu verlieren. Dazu, betonte Arp, könnten nicht zuletzt Investitionen der öffentlichen Hand einen wichtigen Beitrag leisten. So seien im aktuellen Landeshaushalt 21 Millionen Euro für Schulbausanierung und weitere 15 Millionen für Wegebau eingestellt worden. "Diese Investitionen in Schulen, Rad- und Gehwege kommen den Unternehmen vor Ort zu gute. Wir dürfen in dieser Phase unsere Handwerksbetriebe nicht im Stich lassen", sagte Arp.

Den Blick auf ureigene Interessen mahnte Dr. Rolf Koschorrek auch bei der aktuellen Diskussion um die Rettung von Opel an. "Der deutsche Konzern hat seine Aufgabe gut gemacht - das Geld ist in die USA abgewandert", sagte der Bundestagsabgeordnete und forderte klare Bedingungen für Hilfsmaßnahmen: "Wenn wir helfen, dann nach Spielregeln, die wir festlegen." Als bestes Konjunkturprogramm im Sinne der Bürger sah er ebenso wie Arp "Mehr Netto vom Brutto" - eine deutliche Senkung der Lohnnebenkosten: "Wenn jemand mit einem mittleren Einkommen bei einer wirklich satten Lohnerhöhung von 200 Euro gerade einmal 43 Euro im Portemonnaie behält, ist das einfach nicht in Ordnung."

Den beim Horster CDU-Grünkohl bereits traditionellen musikalischen Part übernahm in diesem Jahr das Jazz-Trio "Salty Dogs". Ihr swingender Sound, der selbst Rolling-Stones-Klassiker als Dixieland wieder aufleben ließ, sorgte schließlich für einen überraschenden Brückenschlag von Musik und Politik. Mit einer - für alle Eventualitäten stets im Kofferraum bereit gehaltenen - Taschen-Trompete stieg Koschorrek, der selbst eine Jazz-Band leitet, spontan ein. Das Publikum reagierte erst verblüfft, dann begeistert - und entließ das erstmals zusammenspielende Jazz-Quartett erst nach einigen Zugaben von der Bühne.