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Pressemitteilung vom 25.09.08
Zehntes Gipfeltreffen der Bürgermeister
Freuten sich über die große Resonanz beim Bürgermeisterabend: Dr. Rolf Koschorrek, MdB, Minister Dr. Christian von Boetticher und Hans-Jörn Arp, MdL.
Freuten sich über die große Resonanz beim Bürgermeisterabend: Dr. Rolf Koschorrek, MdB, Minister Dr. Christian von Boetticher und Hans-Jörn Arp, MdL.
"So viele Gäste hatten wir noch nie - das ist der absolute Rekord", freute sich der Kreisvorsitzende Hans-Jörn Arp, MdL, über ein brechend volles Haus beim mittlerweile 10. Bürgermeisterabend der Steinburger CDU.

Mehr als 100 Bürgermeister, Amtsvorsteher, leitende Verwaltungsbeamte und Mandatsträger kamen zusammen, um die Rede von Landwirtschaftsminister Dr. Christian von Boetticher zu hören - und in zwangloser Runde am Agethorster See ausgiebig kommunalpolitische Erfahrungen auszutauschen.

Beim Thema "Perspektiven für den ländlichen Raum" sparte von Boetticher nicht mit Kritik am vom SPD-geführten Innenministerium vorgelegten Entwurf für den Landesentwicklungsplan: "Hier wird von Kiel aus versucht, den ländlichen Raum einheitlich zu definieren - das kann in einem Land wie Schleswig-Holstein nur schief gehen", sagte von Boetticher und verwies auf die absolut unterschiedlichen Voraussetzungen und Anforderungen in den einzelnen Landesteilen. Am grünen Tisch erarbeitete - und von oben verordnete - Konzepte seien hier der grundfalsche Ansatz, betonte der Minister und forderte "maßgebliche Änderungen" für mehr Verantwortung und Entscheidungsfreiheit vor Ort.

Als Musterbeispiel dafür lobte er das Engagement in den mittlerweile 22 "Aktivregionen" Schleswig-Holsteins, in denen lokale Projekte mit EU-Fördermitteln auf den Weg gebracht werden. "Man muss als Politiker auch einmal den Mut haben, auf die Sachkenntnis und das Engagement vor Ort zu vertrauen", machte der Minister den Standpunkt der CDU deutlich.

Bei weltweit steigendem Bedarf an Nahrungsmitteln sah er für die Landwirtschaft - und damit auch den ländlichen Raum - durchweg positive Perspektiven. Wichtige Aufgabe der Politik sei es nun, Rahmenbedingungen und Infrastruktur für Entwicklung zu schaffen. "Beim ländlichen Wegebau zeichnet sich nach jahrzehntelangem Verantwortungs-Pingpong endlich eine konstruktive Zusammenarbeit zwischen Land, Kommunen und Landwirtschaft ab", sagte der Minister. Diese Zusammenarbeit über alle Ebenen sei jetzt auch bei anderen Themen gefordert: "Infrastruktur meint heute nicht nur Straßen, sondern auch schnelle Internetanbindung - in diesem wichtigen Bereich gibt es noch dringenden Handlungsbedarf für den ländlichen Raum."

Die Notwendigkeit des Infrastrukturausbaus - von der A20 über den öffentlichen Personennahverkehr bis zum DSL-Anschluss - unterstrich auch Hans-Jörn Arp. Entscheidend, betonte Arp, sei aber vor allem der politische Gestaltungswille vor Ort, der sich auch bei den angeregten Diskussionen beim in dieser Form wohl einzigartigen Bürgermeisterabend immer wieder zeige. "Es ist wichtig, dass es Frauen und Männer gibt, die sich zur Wahl stellen, ehrenamtlich Aufgaben übernehmen und etwas für unsere Region bewegen wollen", sagte Arp: "Für dieses Engagement sage ich Ihnen über alle Parteigrenzen hinweg meine Unterstützung zu."