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Pressemitteilung vom 27.08.08
Kreuzung B 77: Kreisverkehr für mehr Sicherheit
Wollen die Kreuzung entschärfen (von links): Egbert Wittek, Rainer Holste, Werner Schultze, Alexander Zühl und Friedrich-Wilhelm Helpap.
Wollen die Kreuzung entschärfen (von links): Egbert Wittek, Rainer Holste, Werner Schultze, Alexander Zühl und Friedrich-Wilhelm Helpap.
(Quelle: Norddeutsche Rundschau, jojo) "Es ist eine Frage der Zeit, wann hier wieder etwas passiert." Soweit will es Werner Schultze, Sprecher der CDU-Bauausschussmitglieder im Kreistag, nicht kommen lassen. Deshalb fordert er für den Kreuzungsbereich der Bundesstraße 77 mit den Kreisstraße 46 und 53 am Hungrigen Wolf einen Kreisverkehr.

In dieser Frage herrscht quer über die Parteigrenzen hinweg große Einigkeit. Sowohl die drei Fraktionen in der Hohenlockstedter Gemeindevertretung als auch der örtliche SPD-Kreistagsabgeordnete Jürgen Klein treten für einen Kreisverkehr ein. Und auch der Hohenasper Bürgermeister werde sich einer baulichen Veränderung nicht verschließen, betonte Schultze bei einer Begehung mit den CDU-Bauausschussmitgliedern.

Die Christdemokraten wollen das Thema jetzt in der nächsten Bauausschusssitzung behandelt wissen. Denn immer wieder komme es - trotz ausreichender und gut einsehbarer Beschilderung - zu Fehlverhalten von Verkehrsteilnehmern, die zu schweren, auch tödlichen Verkehrsunfällen führten, so Werner Schultze.

Die CDU belegt dies auch mit Zahlen. So ergaben Geschwindigkeitsmessungen des Polizeireviers Itzehoe zwischen Januar und Dezember 2007, dass an der Kreuzung, an der es nach Hohenaspe und Hohenlockstedt abgeht, fast jedes zehnte Auto zu schnell unterwegs war. Gemessen wurde jeweils an einem Tag im Monat auf der Bundesstraße. Das Ergebnis: von 16 600 Fahrzeugen fuhren 1454 schneller als 69 km/h. Erlaubt sind lediglich 60 Stundenkilometer.

Insgesamt sprachen die Beamten 941 Verwarnungen aus, 154 Anzeigen wurden gefertigt (Kfz-Teilnehmer, die schneller als 84 km/h fuhren). Darüber hinaus wurden sechs Fahrverbote verhängt. "Geschwindigkeitsmessungen aus diesem Jahr bestätigen die Zahlen", betonte Schultze.

Um höchstmögliche Sicherheit für die Verkehrsteilnehmer zu erreichen, sehen die Christdemokraten nur eine Möglichkeit: den Bau eines Kreisverkehrs. Da es sich um zwei Kreisstraßen und eine Bundesstraße handelt, sind nach Aussagen der Christdemokraten der Kreis Steinburg und der Bund gefordert. "Wir wollen das Thema Kreisverkehr jetzt nach vorn peitschen", sagte Schultze.
Joachim Möller (sh:z)