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Pressemitteilung vom 29.02.08
Landwirtschaft im Aufwärtstrend
Landwirtschaftsminister Dr. Christian von Boetticher (m.) mit den CDU-Kreistagsabgeordneten Brigitte Engelbrecht und Dr. Heinz Seppmann.
Landwirtschaftsminister Dr. Christian von Boetticher (m.) mit den CDU-Kreistagsabgeordneten Brigitte Engelbrecht und Dr. Heinz Seppmann.
Sätze wie diesen gab es für Landwirte lange nicht: "Es war ein gutes Wirtschaftsjahr", zog Landwirtschaftminister Dr. Christian von Boetticher bei einer CDU-Veranstaltung in Fitzbek Bilanz: "Unsere Landwirtschaft ist wieder ein anerkannter, stärker werdender Faktor."

Den Trend zu steigender Nachfrage und angemessenen Erzeugerpreisen sah der Minister dabei erst am Anfang. Bei weltweitem Bevölkerungswachstum und immer knapperen Anbauflächen sei der Boom geradezu ein Marktgesetz. Gefordert, mahnte von Boetticher an, sei damit aber auch ein kritischer Blick auf den zunehmenden Anbau von Energiepflanzen: "Ich halte eine Biogasanlage für den Eigenbedarf des Hofes für ein gutes Konzept", sagte der Minister: "Bei immer mehr Menschen auf der Welt muss der Schwerpunkt der Landwirtschaft aber auf der Produktion von Nahrungsmitteln liegen."

Eine wichtige Aufgabe der Politik sei es, den Aufwärtstrend in der Landwirtschaft durch den konsequenten Abbau von Bürokratie zu unterstützen. "Wir haben in meinem Bereich eigentlich alle Gesetze auf den Kopf gestellt und kräftig durchgerüttelt", verwies der CDU-Politiker auf einen befreienden Paragraphen-Abbau, der bereits kurz nach seinem Amtsantritt mit der ersatzlosen Streichung des berüchtigten "Knickerlasses" begann. Gerade in der Landwirtschaft sei es ein verhängnisvoller Fehler bis in jedes Detail "durchregieren" zu wollen, sagte der Minister: "Bei der Vielfalt an völlig unterschiedlichen Produktionsbedingungen, die es in Schleswig-Holstein gibt, ist es einfach Unsinn zu glauben, dass man in Kiel immer bessere Entscheidungen trifft als vor Ort."

Als gutes Beispiel von lokaler Kompetenz und erfolgreicher Eigenregie sah er das Engagement im Förderprogramm Leader+ und den nun gebildeten AktivRegionen. Dieses Konzept, aus dem ländlichen Raum für den ländlichen Raum zu arbeiten, sei aber auch ein idealer Ansatz für den Umweltschutz, betonte von Boetticher: "Ich möchte, dass die Menschen für ihre Region die Verantwortung tragen. Lokale Bündnisse, die vor Ort ein Schutzgebiet betreuen - so stelle ich mir Naturschutz vor."